Perspektive für begabte Schüler
Bild: Bitter
Einen Kooperationsvertrag haben die Fachhochschule der Wirtschaft am Standort Bielefeld und das Wirtschaftsgymnasium am Reinhard-Mohn-Berufskolleg in Gütersloh unterzeichnet. Unser Bild zeigt Professor Dr. Thomas Jensen (links) und Oberstudiendirektor Dieter Olmesdahl.
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Professor Dr. Thomas Jensen und Oberstudiendirektor Dieter Olmesdahl haben die Vereinbarung am Freitag unterzeichnet. „Wir haben drei Kundengruppen: die leistungsstarken Schüler, die Unternehmen und die Eltern, die sich darum kümmern, dass ihre Kinder eine professionelle Umgebung finden“, sagte Professor Jensen.

Die FHDW mit Sitz in Paderborn und einem Standort in Bielefeld hat bereits eine geregelte Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg in Schloß Neuhaus. „Das Interesse ist groß“, betonte der Hochschullehrer.

Vier kostenfreie Plätze

Umso mehr freute sich die Leiterin des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg des Kreises Gütersloh, Studiendirektorin Marianne Eichholz, vier kostenfreie Plätze bekommen zu haben. Sie werden ab Oktober von einer Auswahlkommission vergeben. Möglich ist es, an vier Stunden in der Woche – außerhalb des üblichen Unterrichts von 36 Stunden – an ausgewählten Lehrveranstaltungen und Prüfungen der FHDW teilzunehmen. Das gilt in den Studiengängen Business Administration und International Business mit dem Abschluss Bachelor of Arts. Die erworbenen Leistungspunkte werden auf ein späteres Studium, bei dem 30 von ihnen pro Semester erworben werden müssen, angerechnet.

Olmesdahl hob bei der Unterzeichnung hervor, dass sich auf diese Weise das Bachelor-Studium mit einer Regelstudienzeit von sechs bis sieben Semestern verkürzen lasse und beim Draufsatteln eines Master-Studiums die Studiendauer insgesamt abnehme. „Die Bildungskonferenz des Wirtschaftsgymnasiums sieht sich nicht nur in der Pflicht, schwache Schüler zu fördern, sondern auch Begabten frühzeitig Perspektiven zu geben“, betonte der Oberstudiendirektor.

Am sogenannten Unternehmensplanspiel nimmt das Mohn-Berufskolleg demnächst zum zweiten Mal teil. Einmal habe man bereits gewonnen, berichtet Olmesdahl. Professor Jensen bezeichnet dieses realistische Training, das die FHDW auch einsetzt, als „spitze“.

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