Plan steht: Gewässergüte wird verbessert
So schön soll es werden: Die Wasserrahmenrichtlinie sieht vor, Bäche und Flüsse in einen naturnäheren Zustand zurückzubringen. Davon profitieren nicht nur Fauna und Flora, sondern auch der Mensch. Das Bild zeigt die Ems bei Greffen. Dort finden die Maßnahmen breite Akzeptanz bei den Bürgern.

Ziel der wasserrahmenrichtlinie ist es, Gewässer ökologisch aufzuwerten. „Den Entwurf des Umsetzungsfahrplans haben wir im Netz unterteilt in Einzelkarten, die man separat ausdrucken kann“, sagt Peter Bosse von der Unteren Wasserbehörde.

Der Kreis Gütersloh habe den Plan nach Vorgaben des Landes unter Beteiligung aller Kommunen aufgestellt. Nach einer Auftaktveranstaltung im Februar wurden in vier Workshops Verbesserungen in der jeweiligen Region diskutiert und festgelegt. Was soll wo umgesetzt werden? Gewässerabschnitte, an denen Verbesserungen vorgenommen werden sollen, sind im Plan umrissen.

 „Man will nach den Vorgaben der Wasserrahmenrichtlinie den guten Zustand des Gewässers erreichen. Dazu gibt es kurze Beschreibungen, Karten, Tabellen und Informationen über die Art der Maßnahme samt geschätzter Kosten und Zeitplan“, so Bosse. Ziel aller Maßnahmen sei es, die Durchgängigkeit von Flüssen und Bächen für Fische und Kleinlebewesen wieder herzustellen.

Mit zusätzlichen Strukturelementen, beispielsweise Totholz oder Anpflanzungen, lassen sich Fließgewässer laut Bosse bereichern. Angepasste Unterhaltung und das Zulassen einer Entwicklung durch den Fluss selbst seien weitere mögliche Maßnahmen. Bosse: „Dadurch gewinnen auch das Landschaftsbild und der Freizeitwert bei den Ems-Anrainern.“

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