Polizei erinnert an Grillverbot im Wald
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Zur vier Waldbränden im Kreis Gütersloh musste die Feuerwehr in den vergangenen Jahren ausrücken.
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Verletzt wurde niemand. Auch das Ausmaß des Schadens der Brände hielt sich laut Polizei in Grenzen: Allerdings mussten in allen Fällen die jeweiligen Feuerwehren hinzugezogen werden, da ein Ablöschen mit eigenen Geräten nicht mehr möglich.

Die Brandursache steht in allen Fällen nicht fest: Die eingesetzten Brandsachbearbeiter der Polizei Gütersloh gehen jedoch davon aus, dass die Feuer durch achtlos weggeworfene Zigaretten oder Grillen im Wald ausgelöst worden waren.

Trockene und warme Witterungsperioden wie in den letzten Tagen können in den Wäldern zu einer erhöhten Waldbrandgefahr führen. Die Polizei bittet aus diesem Grund alle Waldbesucher, sich an bestimmte Verhaltensweisen, die auch gesetzlich verankert sind zu halten und durch verantwortungsvolles Verhalten bei der Waldbrandverhütung mitzuhelfen. So ist zum Beispiel offenes Feuer im Wald verboten und Grillen nur an ausgewiesenen Grillplätzen erlaubt. Nicht gestattet ist das Grillen im Wald auf mitgebrachten Gartengrillgeräten. Auch an den erlaubten Stellen muss das Feuer immer beaufsichtigt und vor dem Verlassen unbedingt vollständig gelöscht werden.

Auch Rauchen im Wald ist vom 1. März bis 31. Oktober nicht gestattet, weil jeder glimmende Gegenstand einen Brand verursachen kann. Offenes Feuer außerhalb des Waldes muss mindestens 100 Meter vom Waldrand entfernt sein. Zuwiderhandlungen stellen mindestens Ordnungswidrigkeiten dar. Es können Geldbußen bis zu 25.000 Euro drohen. Weiterhin wird geprüft, ob ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen Herbeiführung einer Brandgefahr eingeleitet wird.

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