Polizei warnt vor Fahrraddieben
Bild: Steinecke
Besonders vor Freibädern nutzen Diebe laut Polizei die Gelegenheit, um Fahrräder zu stehlen. Die Räder sollten – wie hier in Verl – an festen Gegenständen angeschlossen werden.
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Diese nutzten beispielsweise Fahrradständer vor Freibädern oder bei größeren Festen. Die Ordnungshüter rufen Fahrradbesitzer auf, sich um eine solide Diebstahlsicherung zu kümmern.

Die Räder sollten nicht nur verschlossen, sondern auch an einem festen Gegenstand angeschlossen werden. Ein gutes Schloss sei ebenfalls essenziell. Denn nicht alle böten den gleichen Schutz. „Wir empfehlen sogenannte U-Bügelschlösser und Panzerkabelschlösser“, so die Polizei.

Wenn das Rad jedoch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gestohlen wurde, sollten Besitzer in jedem Fall den Diebstahl anzeigen. Wenn die Rahmennummer bekannt sei, stünden die Chancen gar nicht so schlecht, das Rad tatsächlich zurückzuerhalten.

Auf jeden Fall sollten Besitzer aber ihre Räder polizeilich registrieren lassen. Um gestohlene Räder zuordnen zu können, sollten Fahrradbesitzer die Rahmennummern notieren und der Polizei mittels Fahrradpass übersenden. Diese Daten werden benötigt, um einen Fahndungserfolg zu erzielen.

Der Fahrradpass ist bei allen Polizeidienststellen und vielen Fachgeschäften im Kreis Gütersloh erhältlich. Er sollte ausgefüllt, per Post geschickt oder bei einer Polizeidienststelle im Kreis abgegeben werden.

Die Registrierung ist kostenlos – aber nur möglich für Fahrradbesitzer, die im Kreis leben. Diese Daten werden in die Fahrradhalterdatei eingegeben. Rund um die Uhr steht die Datenbank den Beamten zur Verfügung, wenn zum Beispiel der Besitzer eines gefundenen Fahrrads festgestellt werden soll oder wenn eine Person überprüft wird, deren Fahrrad aus einem Diebstahl stammen könnte.

Weitere Infos per E-Mail an fahrrad.guetersloh@polizei.nrw.de oder unter 05241/8690.

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