Polizei zieht positive Karnevalsbilanz
Bild: Darhoven
Starke Polizeipräsenz und ein überzeugendes Sicherheitskonzept haben für eine positive Karnevalsbilanz im Kreis Gütersloh gesorgt.
Bild: Darhoven

Trotzdem stieg mit zunehmendem Alkoholgenuss bei einigen Karnevalisten die Aggressivität und es kam dann zu Streitigkeiten, Körperverletzungen und Sachbeschädigungen. Insgesamt sprachen die Beamten 68 Platzverweise gegen alkoholisierte und renitente Personen aus. 14 Jecken mussten vorübergehend in Gewahrsam genommen werden.

„Spitzenreiter“ war am Rosenmontag ein 23-jähriger Dortmunder, der in Rheda-Wiedenbrück wegen Körperverletzung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Sachbeschädigung festgenommen werden musste.

 Die Jugendschutzteams von Polizei und Ordnungsamt kontrollierten Hunderte Jugendliche, die Alkohol getrunken hatten. Viele hatten die entsprechende Altersgrenze noch nicht erreicht. Auch wenn es dadurch nicht zwangsläufig zu Straftaten oder Sicherheitsstörungen komme, sei dies unter dem Gesichtspunkt des Jugendschutzes nicht zu akzeptieren. Die Polizei appelliert daher erneut an die Eltern, ihrer Verantwortung gerecht zu werden.

Zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch wurden 320 Verkehrsteilnehmer überprüft, 119 Alkoholtests durchgeführt und sechs Blutproben entnommen. Fünf Führerscheine wurden sichergestellt. Im genannten Zeitraum ereigneten sich im Kreis zwei Verkehrsunfälle, bei denen Alkoholkonsum als Unfallursache festgestellt wurde.

Die Bilanz: Die im Vorfeld gemeinsam von Polizei, Ordnungskräften, Feuerwehr und Sanitätsdiensten erarbeiteten Sicherheitskonzepte konnten erfolgreich umgesetzt werden.

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