Polizisten stellen 93 Regelverstöße fest
Symbolfoto: dpa
Die Polizei Gütersloh hat am Sonntag  Verkehrskontrollen im gesamten Kreisgebiet durchgeführt. Der Aktionstag stand im Kontext der Aktion „Radschlag“.
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Denn: „Die Zahl der verunglückten Radfahrer im Kreis Gütersloh ist unverändert zu hoch“, schreibt die Behörde. Der Anteil verunfallter Radfahrerinnen und Radfahrer an der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2020 habe bei zirka 40 Prozent (2019: 36 Prozent) gelegen. 2019 habe es 806 Verkehrsunfälle mit Radfahrern gegeben, bei denen 622 Personen verletzt wurden. 2020 waren es 753 Verkehrsunfälle mit 561 verletzten Personen. 

25 Beamte im Einsatz

„Auffällig ist, dass die Zahl der verunglückten Pedelecfahrenden wie in den Jahren zuvor weiter anstieg. Waren es im Jahr 2019 noch 138 (110 Leicht-, 26 Schwerverletzte, 2 Getötete) verunglückte Pedelecfahrer, verletzten sich 2020 150 Pedelecfahrende (128 Leicht- und 22 Schwerverletzte)“, heißt es in der Mitteilung weiter. 

Am Sonntag waren kreisweit 25 Polizeibeamte im Einsatz, die insgesamt 235 Radfahrer, 202 Pedelecfahrer sowie 27 Autofahrer überprüften. Insgesamt wurden laut Polizei 93 Regelverstöße festgestellt. 25 Rad- und Pedelecfahrer wurden angehalten, weil sie entweder die Gehwege nutzten, obwohl diese ausschließlich für Fußgänger freigegeben waren, oder sie nutzten an anderen Stellen die Straße, obwohl eine Radwegbenutzung vorgeschrieben war. 44 Radfahrer waren hingegen auf der falschen Straßenseite unterwegs. Ein Pkw-Fahrer wurde wegen Handynutzung am Steuer angehalten, fünf andere waren nicht angeschnallt. 

Gestohlenes Rad wird sichergestellt

Zudem stellten die Beamten ein Pedelec sicher. Bei der Überprüfung der Fahrgestellnummer kam laut Mitteilung heraus, dass das Rad als gestohlen galt. Der 53-jährige Nutzer des Pedelecs musste den weiteren Weg zu Fuß fortsetzen.

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