Presbyter in ihr Amt eingeführt
Kommen und Gehen bei der Evangelischen Kirchengemeinde: In einem Gottesdienst wurden die neuen Presbyteriumsmitglieder ins Amt eingeführt und die alten verabschiedet.

Kürzlich gewählt wurden Gabriele Brauns, Andreas Ebmeier, Gabriele Klein, Tanja Krögerrecklenfort, Angelika Romaker, Kirsten Schröder und Irina Wagner-Löwen. Die Pfarrer Sigrid Kuhlmann, Reinhard Bogdan und Dr. Carsten Glatt leiteten den Gottesdienst, der vom Kirchenchor mitgestaltet wurde.

„Presbyter sind die Ältesten der Gemeinde“, sagte Pfarrerin Kuhlmann. Das beziehe sich aber nicht mehr wie früher auf das hohe Alter, sondern auf Kompetenzwissen und Lebenserfahrung. Es gehe darum, dass die Gemeinde gut geführt werde. „Wir wollen hier im Gotteshaus zuhause sein“, brachte es die Pfarrerin auf den Punkt. Aus dem Presbyter-Amt verabschiedet wurden Stefanie Hoffstedde, Monika Pankoke, Ulrike Ahnfeld, Gerd Just, Franziska Husemann und Christian Rau. An das Gelöbnis erinnert wurden die bleibenden Mitglieder des Presbyteriums Suzanne Merten, Joachim Schulz, Julia Wulf und Kerstin Beyes.

Auf die Vision komme es an, hieß es auf dem Liederzettel mit drei Comic-Figuren und deren Sprechblasen. In der ersten hieß es „Ich behaue einen Stein“, in der zweiten „Ich arbeite an einem Spitzbogenfenster“ und in der dritten „Ich baue eine Kathedrale“.

Die Bedeutung des Leitgedankens „Auf die Vision kommt’s an“ wurde auch in dem vorgetragenen Bibeltext (der Paulus-Brief an die Epheser) deutlich, in dem es heißt: „Ihr seid vielmehr gleichberechtigte Mitbürger der Heiligen und Mitglieder von Gottes Hausgemeinschaft. Ihr seid als Gemeinde gegründet auf dem Fundament der Apostel und Propheten, dessen Eckstein Christus Jesus ist. Durch ihn wird der ganze Bau zusammengehalten. So wächst er zu einem heiligen Tempel empor, der dem Herrn gehört. Weil ihr zum Herrn gehört, werdet auch ihr als Bausteine in diesen Tempel eingefügt. Gott wohnt darin durch den Heiligen Geist.“

Nach dem Gottesdienst feierte das neue Leitungsteam im Gemeindehaus weiter. Bei Speisen und Getränken wurde es gesellig.

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