Regionale Förderung auf einen Blick
Auf das aktualisierte Internetportal „Altbauneu“ und die Energieberatungsbroschüre des Kreises macht die angehende Umweltingenieurin Dorothea Hose, die bei der Kreisverwaltung gerade ein Praktikum absolviert, alle Haus- und Wohnungsbesitzer aufmerksam, die Sanierungsmaßnahmen planen.

Eine Möglichkeit der Hilfe ist das bereits vor sechs Jahren eingeführte Internetportals „Altbauneu“. Mehr als 6000 Besucher haben einer Mitteilung des Kreises zufolge allein im ersten Halbjahr 2014 auf die Internetseiten geklickt. Sie hätten Informationen zur energetischen Modernisierung ihres Hauses, zu den erneuerbaren Energien, zur Förderung sowie zu geeigneten Fachleuten in der Nähe abgefragt.

Internetportal ermöglicht breiten Überblick

Ebenso seien dort regionale Veranstaltungen und Aktionen aufgeführt. Die Rückmeldungen der Nutzer sind dem Kreis zufolge durchweg positiv. Eine besondere Stärke des Internetportals sei die Verknüpfung regionaler und überregionaler Informationen.

„Besucher finden nicht nur die aktuellen Förderprogramme von Bund und Land, sondern auch die lokalen Förderprogramme der Kommunen und der Energieversorger“, berichtet Dorothea Hose, die gerade ein studienbegleitendes Praktikum beim Kreis absolviert. Hose: „Wem die Übersichten nicht reichen, der kann den Online-Ratgeber ,Fördermittel‘ auf der Internetseite einschalten.“

Beratung durch unabhängige Experten

Die angehende Umweltingenieurin hält den Besuch des „Altbauneu“-Portals zum Einstieg in das komplexe Thema für sehr hilfreich. Das Angebot ersetze aber nicht die Beratung durch einen unabhängigen Energieexperten. Hose verweist in diesem Zusammenhang auf die Liste regional ansässiger Berater im Internet sowie auf die aktualisierte Broschüre „Energieberatungsangebote im Überblick“ hin.

Energieausweise stark gefragt

Besonders stark nachgefragt werden dem Kreis zufolge zurzeit die Kontaktdaten regionaler Energieausweisaussteller und der Sachverständigen für das Förderprogramm „Energieeffizient bauen und sanieren“ der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KFW). Das hänge hängt mit den strengeren Regeln für Energieausweise (seit Mai) sowie mit den höheren Anforderungen an die Qualifikation der KFW-Sachverständigen (seit Juni) zusammen. Nur wer die aktuellen Anforderungen erfülle, finde sich auf der Internetseite und in der Beratungsbroschüre als Anbieter wieder.

Das Faltblatt und weitere Informationen sind im Internet sowie bei der Koordinierungsstelle Energie und Klima des Kreises erhältlich: Telefon05241/852704; E-Mail: kgtklima@gt-net.de.

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