Reiten im Wald ist nicht überall erlaubt
Auch ab dem 1. Januar 2018 ist das Reiten auf privaten Straßen und Wegen im Wald weiter gestattet. Die Pferde müssen aber Kennzeichen tragen. Ausgenommen sind Wanderwege sowie Sport- und Lehrpfade.

Einer Mitteilung aus dem Kreishaus zufolge setzt die neue Allgemeinverfügung die seit 1981 bestehenden Vorgaben fort. „Die alte Regelung hat sich bewährt“, erklärt Wilhelm Gröver, Abteilungsleiter Umwelt beim Kreis Gütersloh. „Grundsätzliche Änderungen sind deshalb im Entwurf nicht vorgesehen“, so Gröver weiter.

Demnach soll auch ab dem 1. Januar 2018 das Reiten auf privaten Straßen und Wegen im Wald weiterhin gestattet sein. Ausgenommen von dieser Regel bleiben Wanderwege sowie Sport- und Lehrpfade. Auf diesen Strecken, die im Wanderwegekataster ausgewiesen sind, ist das Reiten dem Kreis zufolge weiter nicht gestattet, um einen Interessenskonflikt mit anderen Erholungssuchenden und Freizeitaktivitäten zu vermeiden.

Pferde benötigen Kennzeichen

Aufgrund des hohen Aufwands sei in der Vergangenheit auf das Ausweisen eines Reitwegenetzwerks verzichtet worden. „Das ist in ländlichen Regionen einfach nicht durchführbar“, erläutert Gröver. Stattdessen wurde und wird auch künftig das Reiten im Wald und in der offenen Landschaft auf allen privaten Strecken freigegeben.

Reiter müssen ihre Tiere beim Ausritt in der offenen Landschaft zudem mit einer Plakette kennzeichnen. Die Kennzeichen können beim Kreis beantragt werden und sind dann im jährlichen Abonnement erhältlich. Beim ersten Mal kosten die zwei gelben Tafeln 39 Euro, danach jeweils 31 Euro pro Jahr. Ein Infoblatt zum Thema Reiten findet sich auf der Internetseite des Kreises.

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