Rot-Kreuz-Kindergärten sind voll belegt
Bild: Bitter
Die Jüngsten in der Tönnies-DRK-Kita in Rheda sind die Ein- und Zweijährigen. Unser Bild zeigt mit Erzieherin Johanna Klamert (v. l.) Emilie, Silvia, Ronja, Sari und Jacek.
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Nach den Vorgaben der Jugendämter des Kreises Gütersloh sowie der Städte Rheda-Wiedenbrück und Verl, die nach Anhörung der Eltern eine Trägervielfalt gewährleisten, waren zum 1. August beim DRK 1068 Jungen und Mädchen angemeldet, 206 von ihnen unter drei Jahre alt. Das Ergebnis: ein volles Haus an allen Standorten.

Ergänzung der Erziehung in der Familie

Das DRK ist zuständig für das Personal, die Einrichtung und den kompletten Betrieb. Zum Jubiläum „Rotes Kreuz 150 Jahre weltweit“, das am 25. Mai mit einem Aktionstag in der Gütersloher Innenstadt begangen wurde, stellt die „Glocke“ die Kindertageseinrichtungen vor. Sie arbeiten nach dem Leitbild: „Wir erziehen, bilden und betreuen alle Kinder ohne Ansehen der Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, der Religion, ihres Geschlechts, der sozialen Stellung und ihrer speziellen körperlichen, seelischen und geistigen Bedingungen.“ Eines der pädagogischen Ziele lautet: „Sinnvolle Ergänzung der Erziehung und Bildung in der Familie.“

Von 8 bis 18 Uhr geöffnet

Eine gewisse Sonderstellung nimmt die Tönnies-DRK-Kita ein. Iris Hansel leitet sie mit 14 Fachkräften. 54 Jungen und Mädchen fühlen sich seit dem 1. August in den drei Gruppen Sternenland, Regenbogen und Schatzinsel wohl. 20 von ihnen haben das dritte Lebensjahr noch nicht erreicht. Zurzeit kommt die Hälfte der Kinder von Betriebsangehörigen. Sie haben, wenn sie den Anmeldetermin einhalten, Vorrang. Das Fleischwarenwerk Tönnies baute die Einrichtung auf der dritte Ebene im Verwaltungstrakt großzügig und fantasievoll aus. Das Großunternehmen der Lebensmittelbranche übernimmt die zusätzlichen Personalkosten, die durch eine tägliche Öffnung von 8 bis 18 Uhr entstehen (60-Stunden-Woche gegenüber der üblichen 45-Stunden-Woche).

Ganzheitlicher Ansatz

Iris Hansel, die auch für das DRK-Familienzentrum Klawitter mit 78 Kindern und 17 Mitarbeiterinnen an der Parkstraße in Rheda Verantwortung trägt, legt im Tönnies-DRK-Kindergarten besonderen Wert „auf Sprachförderung mit ganzheitlichen Ansatz“. Die Zusammenarbeit der Kindergärten in der Gesamtstadt Rheda-Wiedenbrück bewertet sie mit „Sehr gut“.

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