SPD fordert Ende des Fusionsprozesses
Bild: Neitemeier
Die SPD plädiert für ein sofortiges Ende aller Gespräche über eine Fusion der vier Sparkassen im Kreis Gütersloh.
Bild: Neitemeier

Und zwar nach einem Treffen von SPD-Vertretern in den Gremien der Sparkassen im Kreis Gütersloh. Die Initiative von Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU) zu einer großen Sparkassenfusion habe ihr Ziel „völlig verfehlt“, heißt es in dem Schreiben mit Verweis auf die öffentlich gewordenen ablehnenden Reaktionen des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Halle, der Stadt Versmold sowie der Personalräte aller Sparkassen im Kreis.

Deutliche Kritik an Vorstoß des Landrats

Bei dem Treffen bekräftigten die SPD-Politiker der Mitteilung zufolge unisono die Erklärung, die die Kreistagsfraktion bereits am 12. Februar zu den Äußerungen des Landrats gemacht hatte. Fülling: „Ohne Not hat Landrat Adenauer einen unabgesprochenen Vorstoß unternommen, der zur völligen Unzeit kommt. Die gerade auf den Weg gebrachte Fusion der Sparkassen Gütersloh und Rietberg befindet sich noch in der Umsetzung und verlangt insbesondere von den Mitarbeitern besonderes Engagement.“

Mitarbeiter und Kunden nicht weiter verunsichern

Spätestens bei der nicht öffentlichen Infoveranstaltung am kommenden Montag im Kreishaus Gütersloh, zu der der Landrat eingeladen habe, müsse man sich darauf verständigen, den Fusionsprozess so nicht weiterzuverfolgen. Fülling: „Die Sparkassen im Kreis sind gut aufgestellt, Mitarbeiter und Kunden dürfen nicht weiter verunsichert werden.“

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