Schlechte Nachrichten für Karnevalisten
Bild: Ibeler
Vorstand und Geehrte: Medienbeauftragter Oliver Sandbote, Heinz Günther Antpöhler, Vorsitzender Dietmar Gertz, Marlis Brink, Kassenwart Josef Gerkens und Schriftführerin Julia Brink. Sie wurden im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Karnevalsvereins am Samstagabend ausgezeichnet beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt.
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Gehört musste er sich deshalb anders verschaffen. Dröge Versammlungen sind bei den Narren nicht so angesagt. „Wir beeilen uns mit der Abarbeitung der Tagesordnung und gehen dann schnell zum gemütlichen Teil des Abends über“, versprach Gertz und übergab das Mikrofon an Schriftführerin Julia Brink. Mit einem Überblick über die vergangene Session rief sie den Gästen nochmals die erfolgreichen Höhepunkte in Erinnerung.

Sonderapplaus gab es für die Tänzerinnen der Coolen Teens, die künftig nicht mehr auftreten werden. „Für sie suchen wir noch einen Tanzlehrer“, sagte die Schriftführerin und bat die Gäste, sich einmal umzuhören. Auch der stellvertretende Vorsitzende Thorsten Antpöhler richtete in seiner Präsentation über eine neue Struktur des Vereinslebens die Aufmerksamkeit auf die jungen Tänzerinnen, die dringend eine Trainingsleitung benötigen.

Vor den Vorstandswahlen verlas Kassenwart Josef Gerkens den Kassenbericht und gab den aktuellen Mitgliederstand mit 423 bekannt. Zähle man die beitragsfreien Mitglieder hinzu, belaufe sich der Stand auf 537, so der Kassenwart. Einstimmig von der Versammlung für zwei Jahre wiedergewählt wurden der Vorsitzende Dietmar Gertz, Kassenwart Josef Gerkens, Schriftführerin Julia Brink und der Medienbeauftragte Oliver Sandbote.

Eine besondere Ehrung mit Applaus und Blumen wurde den Elferratsmitgliedern Marlis Brink und Heinz Günther Antpöhler zuteil. Sie schieden nach 16 Jahren der aktiven Arbeit aus dem Elferrat aus. Bevor sich die Mitglieder am reichhaltigen Buffet stärken konnten – der Vorsitzende bedankte sich bei den Sponsoren – präsentierte Thorsten Antpöhler der Versammlung eine Idee zur Verbesserung der Vereinsarbeit.

Zukünftig sollen mehrere Gruppen mit festen Ansprechpartnern – zum Beispiel Prunksitzung, Aufbauteam, Glühweinbude oder Tanzgruppen – für eine bessere Organisation der aufwendigen Arbeit der Karnevalisten sorgen, sagte er.

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