Schüler dichten Hund Jack Abenteuer an
Lesen aus dem gemeinsam erstellen Buch „Jack, der schwarze Pirat und die Kinder“: (vorn v. l.) Ricarda, Jonas, Frederik, Ines, Jolina, Alexander, Kim und Cathy mit (stehend v. l.) Pädagogin Christa Peiztmeier und Deutschlehrerin Christel Heuken sowie dem Havanesen Jack.

Jetzt haben die Jungen und Mädchen aufgeschrieben, welche Abenteuer ihr tierischer Freund in ihrer eigenen Fantasie erlebt. „Warum gibt es eigentlich keine Geschichten über Jack?“ Das habe Ricarda Kaminski vor einiger Zeit gefragt, als sich die Schüler eine Geschichte über einen anderen Hund gegenseitig vorgelesen hätten, sagt Christa Peitzmeier.

„Die müsst ihr schon selber schreiben“, war der Rat der Pädagogin. Die Idee, einen Geschichten-Wettbewerb über Jack zu veranstalten, war geboren. Insgesamt zwölf Kinder aus den Jahrgangsstufen fünf bis sieben haben sich daran beteiligt und Jack zur Hauptperson in elf abenteuerlichen und witzigen Geschichten gemacht.

Christa Peitzmeier und Deutschlehrerin Christel Heuken haben die Geschichten korrekturgelesen, mit Bildern versehen und zu einem Buch zusammengefügt. Es trägt den Titel „Jack, der schwarze Pirat und die Kinder“. Davon gibt es bisher drei Exemplare an der Schule. Auf Wunsch kann das Buch bestellt werden. Die Geschichten werden auch auf der Internet-Seite der Schule veröffentlicht.

Zur Belohnung erhielten die Kinder kleine Geschenke. Die besten Beiträge wurden mit einer Tasche samt Geschenk-Gutschein honoriert. Seit zwei Jahren ist der Havanese Jack an der Hauptschule im Einsatz. Tiergestützte Pädagogik, darum geht es in der Mittagsbetreuung und in der Mensch-und-Hund-Arbeitsgemeinschaft. Weil die Schüler ganz gespannt darauf sind zu erfahren, was dem schwarz-weißen Hund so alles widerfährt, stehen Lesungen aus dem neuen Buch derzeit hoch im Kurs.

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