Schüler schmökern in der Lesehöhle
Große Büchertausch in der Grundschule: Die Kinder freuten sich über die neue Literatur, die sie dabei ergatterten.

„Bewusst haben wir den Welttag des Buchs zum Anlass genommen, unseren Kindern das Lesen und die Freude an Büchern näher zu bringen. Durch das Lesen kann die Sprachfähigkeit enorm verbessert werden“, sagte Schulleiterin Evelyn Hartmann-Kleinschmidt.

Gesucht wurde ein Name für die seit zwei Jahren bestehende Schulbücherei. „Das haben wir unseren Schülern überlassen und Vorschläge gesammelt“, erzählt die Rektorin. Für die siegreiche Klasse hatte der Förderverein 20 Euro ausgelobt. Und die Schulleitung spendierte einen Gutschein für einmal hausaufgabenfrei.

Die Kinder schlugen unter anderem Bücherparadies, Leseoase, Leseparadies und Lesehöhle vor. Die Jury setzte sich aus der Lehrerin Britta Meier, der Schulsekretärin Sabine Amann und Sandra Grünke vom Förderverein zusammensetzte. Sie entschied sich für Lesehöhle.

Die siegreichen Schüler der Klasse EB brachen in Jubel aus. Im Anschluss machten sich die Kinder beim Bücherbasar ans Tauschen. Die Schüler durften gegen Vorlage ihrer Gutscheine, die sie zuvor von ihren Klassenlehrerinnen im Tausch gegen mitgebrachte Bücher erhalten hatten, ihr persönliches Wunschbuch auswählen. Wer nichts abgegeben und somit über keinen Gutschein verfügte, durfte zum Schluss gegen eine Gebühr von 50 Cent ein Buch seiner Wahl erwerben.

„Während die Büchertauschbörse hier Premiere hat, findet sie in der Grauthoffschule bereits zum vierten Mal erfolgreich statt“, sagte Evelyn Hartmann-Kleinschmidt. Sie ist seit dem Sommer auch für die Elbrachtschule zuständig, die mit Grauthoff einen Verbund bildet. Die Rektorin freute sich auch darüber, dass so viele Eltern mithalfen. Väter und Mütter sind es auch, die künftig in der Lesehöhle die Aufsicht führen.

Zum Abschluss durften sich die Schüler bei der Aktion „Lehrer lesen vor“ in dem Raum aufhalten, wo gerade ihr Buchfavorit vorgelesen wurde. „Welcher Lehrer in welchem Raum war, wurde vorher nicht verraten, denn etwas Spannung muss sein“, betonte Rektorin Evelyn Hartmann-Kleinschmidt.

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