Schützenkreis bereitet zwei Höhepunkte vor
Bild: Darhoven
„Der Westfalenstern an der Lippischen Rose“  für Rudi Lakamp (Mitte) hier mit Jasmin Pforth und Reinhard Große-Wächter, Vorsitzender des Schützenkreises.
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Für die Aktiven gilt es, entsprechende Feiern, Tagungen und ein Rahmenprogramm zu organisieren. Reinhard Große-Wächter, der Vorsitzende des Schützenkreises kündigte beim jüngsten Delegiertentag am Freitag in Gütersloh erneut seinen Rücktritt an. Er hatte seine Entscheidung schon im vergangenen Jahr mitgeteilt, damit genug Zeit bleibe, einen Nachfolger zu finden. Er werde sein Amt 2017 aufgeben, sagte Große-Wächter. Er ist seit 20 Jahren Vorsitzender des Schützenkreises.

150 Delegierte beim Treffen

Dem Fachverband für sportliches Schießen, Schützenbrauchtum und Tradition sind 41 Vereine mit 5946 Mitglieder, davon 718 Jugendlichen, angeschlossen. Mehr als 150 Delegierte aus den Vereinen nahmen am Delegiertentag teil. Ihre Verbundenheit zum Schützenkreis brachte außer Elke Hardiek als stellvertretende Landrätin auch der Gütersloher Bürgermeister Henning Schulz zum Ausdruck. Hans Heitjohann nahm als Bezirksbundesmeister des Bezirksverbands Wiedenbrück und Jasmin Pforth als Vizepräsidentin für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit des Westfälischen Schützenbunds an der Versammlung teil.

Förderung durch die heimische Politik

Das allgemeine Schützenwesen stehe seit dem vergangenen Jahr auf der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes, sagte Hardiek. Es unterliege also einer besonderen Förderung. Zudem könnten die Schützen auf die lokale Unterstützung von Politik und Verwaltung zählen, betonte die stellvertretende Landrätin. Bestes Beispiel sei die vom Landesminister Johannes Remmel beabsichtigte Neuregelung der Freizeitlärmrichtlinie gewesen. Dank eines vereinten Gespräches und Einsatzes der heimischen Politik sei das Vorhaben nun vom Tisch.

Die Namen ausgezeichneter Schützen lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“ vom 21. März 2016

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