Schutz vor Dieben beim Freibadbesuch
Vor Dieben in Freibädern warnt die Polizei nicht nur im Kreis Gütersloh. Besucher sollten es den Kriminellen nicht zu leicht machen und Wertsachen, Handys und Schlüssel in Schließfächern verwahren.

Zu Freizeit, Sport und Spiel sollte nur mitgenommen werden, was man wirklich benötigt, raten die Beamten. „Lassen Sie Wertsachen oder größere Geldbeträge zu Hause. Schließen Sie Ihr Portemonnaie, Ihr Handy und den Auto- oder Fahrradschlüssel sowie andere Gegenstände in den vorhandenen Schließfächern (nicht in den Spinden!) ein und tragen Sie den Schlüssel dazu stets am Körper.“

Keinesfalls sollten Wertgegenstände unbeaufsichtigt am Liegeplatz verbleiben. Denn schon vor dem eigentlichen Diebstahl beobachteten die Diebe ihre Opfer sehr genau und versuchten herauszufinden, ob sich „ein Griff in fremde Taschen“ lohnt, wie die Polizei weiter mitteilt. Eltern sollten zudem mit ihren Kindern über die Vorsichtsmaßnahmen sprechen, damit sich der Nachwuchs entsprechend verhalte.

Die Sicherheitsexperten raten, verdächtige Personen, die sich auffällig für verlassene Badedecken interessieren oder direkt einen Diebstahl begehen, dem Bademeister zu melden und auch die Polizei über den Polizeiruf 110 zu verständigen.

Aus Sicht der Beamten ist allerdings nicht nur im, sondern auch vor dem Freibad Vorsicht geboten. Unverschlossene Fahrräder und Wertgegenstände im Auto seien für Diebe ebenfalls leichte Beute. Fahrräder sollten daher nicht nur mit einem soliden Schloss gesichert, sondern möglichst auch angeschlossen werden. Empfohlen wird, den Rahmen und auch das Vorderrad - sofern Bügel- beziehungsweise Kabellänge es zuließen - an einem festen Gegenstand (Laternenmast, Fahrradständer oder weiteres Fahrrad) zu befestigen.

Ausdrücklich warnt die Polizei davor, Wertgegenstände im Auto zu lassen, wenn man das Fahrzeug verlässt: „Diebe kennen auch die einschlägigen Verstecke. Ein Auto ist kein Tresor!“

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