Sender Frauen seit 1911 gut behütet
Bild: Ibeler
Die KFD-Frauen haben immer wieder erfahren, dass sie von Gott Behütete sind, die aber auch so manches Kreuz zu tragen haben. Am Sonntag wurde in St. Heinrich Jubiläum gefeiert.
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Mit dem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Heinrich und dem gemütlichen Beisammensein im Pfarrheim feierten die Aktiven mit vielen Gästen das Jubiläum. „Vor einem ganzen Jahrhundert haben sich Frauen unter dem Kirchturm eingefunden und wollten einen gemeinsamen Weg gehen“, blickte die Vorsitzende Therese Bohnensteffen auf den Beginn der Gemeinschaft zurück. In den vielen Jahren hätten die Frauen immer wieder erfahren, dass sie von Gott Behütete seien, die durch den von Jesus verheißenen Heiligen Geist die Kraft und den Segen bekommen hätten, um so manches Kreuz zu tragen, sagte Bohnensteffen. Ihr festlicher Hut passe gut zur Feier und stehe für die Freude darüber, betonte die Vorsitzende.

 Anni Pieper präsentierte anschließend einen „alten Hut“. Der stehe für großen Erfahrungsreichtum, Lebensweisheit, Glaubenserfahrungen, Treue, Einsatz sowie viel Fleiß und sei ein Andenken an die Vorgängerinnen. Waltraud Westerbarkei hatte sich einen Sicherheitshelm aufgesetzt, der den geschützten Raum der Frauengemeinschaft symbolisieren sollte, in dem Ideen entstehen und wachsen können. Das Auftanken von Kraft in Form der unterschiedlichen Veranstaltungen der KFD symbolisierte der Sonnenhut von Renate Westermann. Brigitte Ashton präsentierte eine Narrenkappe für die Möglichkeit, seine Meinung sagen zu dürfen – und Johanna Christophliemke eine Mitra für die Orientierung an dem christkatholischen Leben. Klara Aistermann hatte eine Pudelmütze für die kalten Zeiten ausgewählt. Schließlich machte Martina Dierks mit einer eigenen Kreation deutlich, dass die KFD Sende zuversichtlich in die Zukunft blickt.

 Der Ehrengast und Diözesanpräses Roland Schmitz dankte den Frauen für ihren Dienst in der Kirche – ebenso wie Pfarrer Karl-Josef Auris, Pastor Dietmar Walter und Vikar Ralf Josef Frenze. Der Kirchenchor und die Sopranistin Jessica Walden sorgten für die Untermalung. Später übernahm im Pfarrheim die „Oerly“- Band das Kommando.

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