Sicher mit dem Rollator unterwegs
Bild: Ibeler
Wie sie mit dem Rollator sicher umgehen, zeigte Margret Eberl vom Kreissportbund den Teilnehmern des Rollator-Trainings.
Bild: Ibeler

 „Das Projekt nimmt langsam Fahrt auf“, sagte die Beiratsvorsitzende Giesela Hörster. Sie begrüßte auf dem Holter Kirchplatz gemeinsam mit ihren Kollegen Sonja Hassenewert, Ulrike Wolter und Manfred Herzog zahlreiche Rollatornutzer. Allerdings waren wegen des kühlen und nassen Wetters einige angemeldete Senioren zu Hause geblieben.

Gekommen waren auch Partner des Projekts: die Verkehrswacht Gütersloh, Fachleute von zwei Sanitätshäusern, der Geschäftsführer eines Reiseunternehmens, der Kreissportbund, das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Sportverein TG Sende. Am Beginn stand ein theoretischer Teil im Schloßcafé. Die meisten Teilnehmer hatten ihren eigenen Rollator mitgebracht und ließen ihn überprüfen. Kleinere Mängel wie zum Beispiel abgebrochene Schrauben wurden sofort repariert. Die meisten Bremsen mussten angezogen werden, und auch die Beleuchtung wurde kontrolliert. Wolfgang Koch von der Verkehrswacht und Jürgen Engels vom Roten Kreuz gaben Tipps zur sicheren Nutzung.

Draußen auf dem Kirchplatz zeigte Margret Eberl vom Kreissportbund den Senioren, wie sie mit dem Rollwägelchen richtig und sicher umgehen. „Dieses Üben ist sehr hilfreich“, bemerkte Erika Strauch. Sie ist Bewohnerin des Altenzentrums Wiepeldoorn und auf einen Rollator angewiesen.

Josef Brei (67) ließ sich von Busfahrer Stephan Voßhans zeigen, wie man mit einem Rollator problemlos in einen Linienbus einsteigt. „Viele Senioren trauen sich das erst gar nicht zu“, berichtete der Geschäftsführer des Busunternehmens. Für das Rollator-Training hatte er ein Fahrzeug zur Verfügung gestellt.

SOCIAL BOOKMARKS