Sommerfest-Premiere steigt in Spexard
Bild: Daub
Der Vorstand des Kreisverbands der Rassegeflügelzüchter wurde in den Ämtern bestätigt: (v. l.) Reinhard Graute, Michael Helftewes, Ralf Schütter, Dieter Bröker, Sigrid Höwelkröger, Alfons Lütkehellweg, Helmut Vorderbrügge, Horst Lünstroth, Anja Janke und Elisabeth Diekmannshemke.
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Viele Züchter, die jüngst die Jahreshauptversammlung des Verbands in der Festhalle Kreutzheide in Westerwiehe besuchten, zeigten sich angenehm überrascht von dem Vorschlag des Vorstands. „Wir wollen den Gemeinschaftsgeist auf diese Weise fördern“, betonte der Vorsitzende Helmut Vorderbrügge.  Für die 1293 Senioren und 248 Jugendlichen, die sich auf 19 Rassegeflügelzuchtvereine und einen Kleintierzuchtverein (Stand: 31. Dezember 2014) verteilen, soll das Sommerfest nicht nur eine Belohnung sein. „Wir wollen die Zeitspanne zwischen Hauptversammlung und dem Beginn der herbstlichen Schauen mit einem gesellschaftlichen Event überbrücken“, sagte Vorstandsmitglied Horst Lünstroth der „Glocke“.

 2014 hatten alle 20 Vereine des Kreisverbands mit Ortsschauen und teilweise außergewöhnlichen lokalen, regionalen und überregionalen Zuchtergebnissen geglänzt. Lediglich in den Schauen von Clarholz und Langenberg wurde „abgespeckt“. Es wurde kein Wassergefügel ausgestellt, „weil die Auflagen in Sachen Vogelgrippe für uns einfach zu hoch waren. Andere Vereine hatten Glück“, stellte Vorderbrügge fest.

Die Ausstellungssaison krönten einige Sonderschauen: In Wiedenbrück wurden Deutsche Zwerghühner, in Harsewinkel Friesen- und Zwergfriesenhühner präsentiert. In Langenberg waren Chabos und Brünner Kröpfer vertreten und in Kaunitz federfüßige Zwerghühner. Die vorige Kreisschau bewies einmal mehr, dass sich die Rassegeflügelzucht hierzulande weiterhin im Aufwind befindet. Fast 200 Tiere wurden gemeldet, bei den Senioren war dies ein Plus von 94, bei den Jugendlichen von 111 Tieren.

Internet-Portal öffnet

Gesteigert werden soll, wie der Vorstand bekannt gab, der Bekanntheitsgrad heimischer Geflügelzucht mittels eines Internet-Portals des Kreisverbands. Vorderbrügge wünscht sich, dass in den Ortsvereinen darüber nicht nur zustimmend diskutiert wird, sondern dass sich interessierte Mitglieder („Jugendliche mit jungen Rentnern“) melden, die in einer Gruppe digital zusammenarbeiten.

Die nächste Kreisschau findet am 12. und 13. Dezember in der Kaunitzer Ostwestfalenhalle statt. Davor gehen Kreisversammlungen am 7. September und im November im Gütersloher Züchterheim über die Bühne. Als nächsten Termin auf Kreisebene nannte Helmut Vorderbrügge das traditionelle Hähnewettkrähen. Es findet am Sonntag, 17. Mai, in Rheda-Wiedenbrück statt.

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