Sparkassen fördern Kreismusikschule
Bild: Pieper
Ihre Unterschrift unter den Kooperationsvertrag setzten: (v. l.) Friedemann Bohlen und Annette Jakob vom Vorstand der Kreismusikschule sowie als Vertreter der Sparkassen die Vorstandsmitglieder Frank Ehlebracht (Rietberg) und Rainer Langkamp (Gütersloh) sowie Sparkassendirektor Johannes Hüser (Wiedenbrück).
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 Unter Rietberger Federführung garantieren die Geldinstitute in Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Halle und Versmold der Musikschule für 2013 und 2014 einen jährlichen Zuschuss von 25 000 Euro. 2010 ist diese Kooperation erstmals zustande gekommen. Der jetzt auslaufende Vertrag erhielt eine zweijährige Verlängerung, was der Musikschule mit ihren mehr als 4000 Schülern im ganzen Kreis ein weiteres Stück Planungssicherheit beschert.

Entsprechend herzlich fiel der Dank von Friedemann Bohlen, Vorsitzender des Musikschul-Vereins, seiner Mitstreiterin Annette Jakob sowie Verwaltungsleiter Michael Ritter aus. Zuverlässige Partner wie die Sparkassen ermöglichten die Fortführung des breit angelegten qualifizierten Unterrichts im ganzen Kreis. Das Geld fließe zudem in Projekte wie die Klassenorchester an mittlerweile 25 Schulen mit insgesamt 1500 Schülern, in die vielseitige Ensemblearbeit, in den Wettbewerb „Jugend musiziert“ und auch in die Familien- und Sozialermäßigungen. Damit jeder, der möchte, ein Instrument erlernen kann.

„Die musische Erziehung ist uns wichtig“, brachte es Sparkassen-Vorstand Frank Ehlebracht (Rietberg) auf den Punkt. „Sie fördert nicht nur die motorischen Fähigkeiten, Wissen und Können, sondern auch das Selbstbewusstsein der Kinder und Jugendlichen.“ Als lokaler Sponsor stehe man gern für solch eine Art des sozialen Engagements ein, ergänzte Johannes Hüser, Direktor der Kreissparkasse Wiedenbrück. Sein Haus war 2010 schon eingesprungen, als der Kreismusikschule die städtische Förderung Güterslohs wegbrach. Seitdem erhält die Schule jährlich 122 000 Euro aus Wiedenbrück. „Damit haben wir unseren Haushalt ausgleichen können“, rechnet Ritter vor.

 Rund 3,2 Millionen Euro beträgt der Gesamtetat, den die Schule zu stemmen hat. 175 000 Euro kommen jährlich vom Kreis. Der Anteil des Schulgeldes liegt mittlerweile bei fast 40 Prozent. Und trotz Unterstützung seitens diverser Sponsoren steht die nächste – wenn auch maßvolle – Schulgelderhöhung um vier Prozent im August an.

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