Spitze des Kirchenkreises wird gewählt
Zwei Kandidaten stellen sich zur Wahl: Ralf Fischer aus (47, Rheda-Wiedenbrück) arbeitet derzeit am landeskirchlichen Pädagogischen Institut,  Frank Schneider (Bielefeld, 48) nimmt derzeit die Amtsgeschäfte des Superintendenten wahr.

Der kreiskirchliche Nominierungsausschuss hat die beiden Pfarrer der Synode für die Nachfolge von Christian Heine-Göttelmann vorgeschlagen.

Christian Heine-Göttelmann hat die Aufgabe des Superintendenten abgegeben, weil er bekanntlich zum 1. Oktober das Amt des theologischen Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe und des Vorstands des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen übernommen hat. Daraufhin war die Stelle ausgeschrieben worden. Nach eingehenden Beratungen und persönlichen Gesprächen mit einer Bewerberin und drei Bewerbern wurden einer Mitteilung zufolge Ralf Fischer (Rheda-Wiedenbrück) und Frank Schneider (Bielefeld-Senne) nominiert. 2009, als es um die Nachfolge von Superintendent Detlef Reichert ging, hatte insgesamt elf Kandidaten Interesse bekundet.

Die beiden jetzt nominierten Pfarrer sind im Evangelischen Kirchenkreis Gütersloh wohlbekannt. Ralf Fischer (47 Jahre, verheiratet, vier Kinder) war hier von 1993 bis 2010 tätig: als Vikar und Pfarrer im Hilfsdienst in wechselnden Funktionen, danach als kreiskirchlicher Berufsschulpfarrer und zuletzt als Pfarrer der Evangelischen Versöhnungs-Kirchengemeinde Rheda-Wiedenbrück. Seit 2010 hat Fischer eine Projektstelle am landeskirchlichen Pädagogischen Institut inne. Dort ist er für das Projekt „Mit Kindern neu anfangen“ sowie die Fortbildung kirchlicher Lehrkräfte an Schulen verantwortlich.

Frank Schneider (48 Jahre, ledig) stammt aus Bielefeld. 2002 wählte ihn die Evangelische Christus-Kirchengemeinde Senne I (heute: Emmaus-Kirchengemeinde Senne) zum Gemeindepfarrer. Als solcher ist er bis heute tätig und engagiert sich zudem in mehreren kreiskirchlichen Gremien. Seit 2010 ist Schneider Assessor des Evangelischen Kirchenkreises Gütersloh; seit Oktober nimmt er während der Vakanz stellvertretend die Amtsgeschäfte des Superintendenten wahr.

Die zwei Kandidaten stellen sich am Freitag, 22. November, in einer nicht öffentlichen Veranstaltung in der Gütersloher Apostelkirche den Mitgliedern der Kreissynode Gütersloh vor. Diese wählen den neuen Superintendenten am Samstag, 7. Dezember. Präses Annette Kurschus wird ihn 2014 in sein Amt einführen, ein genauer Termin steht noch nicht fest.

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