Sportschützinnen gehen auf Titeljagd
Treffsicher und gespannt auf München: die heimischen Sportschützinnen (v. l.) Ulrike Frays, Heidi Weller und Paula Dresselhaus.

 „Das ist eine der größten jährlich stattfindenden Sportveranstaltungen der Bundesrepublik“, sagt das Team, das unter Hövelhofer Farben in den Wettkampf zieht. Die Frauen fahren nicht zum ersten Mal in die bayerische Hauptstadt, um sich mit anderen Sportschützen aus ganz Deutschland zu messen.

2008 haben sie Gold gewonnen, 2010 Bronze. Nun wollen sie erneut aufs Treppchen. „Fehlt noch Silber“, sagt Paula Dresselhaus und lacht.

Sie hat sich in diesem Jahr zusätzlich für die Sportpistole qualifiziert und wird schon am Montag in den Wettkampf starten. Blitzschnelles Treffen und höchste Konzentration seien bei der Schnellfeuer-Disziplin wichtig, erläutert die Liemkerin. Am nächsten Tag müssen dann alle drei Schützinnen in der Disziplin Luftpistole antreten. Wettkampfstätte ist die Olympiaschießanlage Garching-Hochbrück.

Mit mehr als 5000 Teilnehmern und rund 8000 Starts sind die Deutschen Meisterschaften der Sportschützen eine beeindruckende Großveranstaltung. „Die Atmosphäre ist einfach großartig“, schwärmen die ehrgeizigen Sportlerinnen. Auf dem Siegerpodest zu stehen und eine Medaille verliehen zu bekommen, sei ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Dafür müssen die Sportschützinnen aber auch hart trainieren, oft bis zu fünfmal in der Woche.

Am Sonntag nehmen sie sich allerdings für einen Kulturtag in München frei. Dann sind Freizeit und Erholung angesagt. „Vor dem Wettkampf ist das eine gute Gelegenheit, Anspannung und Aufregung abzulegen“, sind die Frauen aus Liemke, Hövelhof und Verl überzeugt. Am Mittwoch nach dem Frühstück kehren die Sportlerinnen nach Hause zurück.

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