Stabwechsel im Kultursekretariat NRW
Zum 1. Januar übernimmt Antje Nöhren (links) von Gudrun Schwidrik-Grebe die Geschäftsführung des Kultursekretariats NRW in Gütrsloh.

Wie die „Glocke“ bereits exklusiv vorab berichtete, stand für die geplante Neubesetzung nur noch das Plazet der Ständigen Konferenz des Kultursekretariats NRW - das Entscheidungsgremium der 75 Mitgliedsstädte - aus. Die ist nun erfolgt. 

„Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben“, erklärte Antje Nöhren, die sich zuvor bereits vom Rat der Stadt Gütersloh sowie vom Hauptausschuss des Kultursekretariats gewählt worden war. 

 Ihre neuen Aufgaben, das sind  unter anderem die Geschäftsstellenleitung, die Netzwerkarbeit und die Außenvertretung für das Kultursekretariat NRW Gütersloh. Der Zusammenschluss von derzeit 75 Mitgliedsstädten setzt sich für Kreativität, Vielseitigkeit und künstlerische Qualität in ganz Nordrhein-Westfalen ein. Zusammen mit seinen Mitgliedsstädten organisiert das Sekretariat kulturelle Projekte, die es mit Landesmitteln fördert. Zu den Aufgaben gehören daher insbesondere die fachliche Qualitätssicherung bestehender sowie die Entwicklung neuer Förderprojekte in Verbindung mit Landesvorgaben und den Interessen der Mitgliedsstädte.

„Wir sind glücklich, mit Antje Nöhren fachlich sowie persönlich eine sehr geeignete Nachfolge gefunden zu haben“, sagt Andreas Kimpel, Vorsitzender des Kultursekretariats NRW Gütersloh und Beigeordneter der Sitzstadt Gütersloh.

Antje Nöhren ist studierte Kunsthistorikerin und hat lange im Marta Herford gearbeitet. Seit 2012 leitet sie das OWL-Kulturbüro.  Sieben Jahre ist sie bereits in der Kulturpolitik tätig. 

 „Wir treffen uns regelmäßig und führen gute Arbeitsgespräche, um den Übergang so reibungslos wie möglich zu gestalten“, sagt Claudia Schwidrik-Grebe.  Die scheidende Geschäftsführerin tritt am 1. Januar die Stelle als Sozialdezernentin in Marl an und kehrt damit in ihre Heimat zurück.

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