Stadthalle Gütersloh wird zum Frisiersalon
Bild: Neitemeier
Obermeister Andreas Drenkelforth blickt trotz umfangreicher Vorbereitungen zuversichtlich auf den 20. September, wenn in der Stadthalle Gütersloh gleich drei Wettbewerbe stattfinden. Mit 40 Doppelspiegeln werden im großen Saal 80 Frisier- und Kosmetik-Arbeitsplätze eingerichtet.
Bild: Neitemeier

Dazu zählen auch die nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaften. Über das Organisatorische hinaus hoffen die Vorstandsmitglieder, dabei auch handwerklich gut abzuschneiden.

Rund 300 Auszubildende, Gesellen und Meister werden sich im zum überdimensionalen Frisiersalon umgestalteten großen Stadthallen-Saal im Damen- und Herrenfach sowie in Sachen Kosmetik dem Urteil der Jury stellen. Mit Hilfe von je 20 Doppelspiegeln der Innung Gütersloh und der OWL-Innungen werden 80 Arbeitsplätze eingerichtet. Obermeister Andreas Drenkelforth verspricht sich von der Mammutveranstaltung eine positive Ausstrahlung auf die Gütersloher Innung und das Friseurhandwerk insgesamt. Und: „Um die Qualität unserer Nachwuchskräfte zu fördern, brauchen wir solche Wettbewerbe, bei denen in einer festgelegten Zeit Vorgaben an eine Frisur und das Aussehen einer Person erfüllt werden müssen.“

Deswegen scheuen Drenkelforth und seine Mitstreiter aus Vorstand und Kreishandwerkerschaft die organisatorischen Herausforderungen nicht. Schließlich sieht man sich im Kreis Gütersloh angesichts zahlreicher Deutscher, Europa- und Weltmeister in den eigenen Reihen auch in der Verantwortung. Drenkelforth: „Die Wettbewerbe sind eine erstklassige Plattform für Trends bei Frisuren, Kosmetik und Styling.“

Im Blickpunkt des Sonntags steht die 25. Auflage des ostwestfälisch-lippischen Nachwuchswettbewerbs „Jugend frisiert“. Der ist laut Drenkelforth „bundesweit einmalig“ und wird jährlich wechselnd von den sieben Friseur-Innungen in der Region ausgerichtet. Eigentlich waren in diesem Jahr die Bielefelder an der Reihe, doch aus räumlichen Gründen springen die Gütersloher für sie ein. „Angesichts der Jubiläumsveranstaltung, der guten Bedingungen in der Stadthalle und des eingespielten Organisationsteams haben wir gern zugesagt“, berichtet Drenkelforth. 300 Teilnehmer – wie schon mal - erwartet der Obermeister nicht. Er geht aber davon aus, dass mehr als 200 Auszubildende am Start sind. Je Lehrjahr werden eigenständige Wettbewerbe im Damen- und Herrenfach und in der Kosmetik durchgeführt. Zudem gibt es eine Mannschaftswertung mit den jeweils Punktbesten. 1

9-mal haben die Gütersloher den Teamentscheid gewonnen. Der 20. Titel soll im Herbst hinzukommen. Im vorigen Jahr hatte es „nur“ zu Platz drei gereicht, weil nicht in allen neun Wettbewerben Auszubildende aus dem Kreis Gütersloh angetreten waren.

Den kompletten Bericht lesen Sie auf der Gütersloher Kreisseite vom 14. Februar.

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