Stalag-Verein bezieht frühere Entlausung
Dank vieler Helfer ging der Umzug zügig vonstatten.

Am Mittwoch bezog der Förderverein die beiden zusätzlichen Räume. Ein Vortragssaal, der noch hergerichtet werden muss, wird hinzukommen, wie der Vorsitzende des Stalag-Vereins, Oliver Nickel, sagte.

Der Verein hatte Platzbedarf beim Land angemeldet, nachdem eine von ihm genutzte Baracke abgerissen worden war. Nach einigem Hin und Her hatte die Dokumentationsstätte die Erlaubnis erhalten, Teile der unter Denkmalschutz stehenden Entlausung zu beziehen.

Oliver Nickel betonte: „Dafür sind wir sehr dankbar. Die Räume sind Gold wert.“ Nach Nickels Angaben wird der neue Veranstaltungsraum schon vom Wochenende an genutzt, wenn junge Weißrussen, Bosnier und Deutsche zu einem mehrtägigen Seminar anreisen.

Beim Umzug und Einrichten halfen zahlreiche Vereinsmitglieder und fast ein Dutzend Mitarbeiter des heimischen Computergroßhändlers Synaxon. Die Marketing-Abteilung war vollständig zum freiwilligen Einsatz angetreten, um das Leitbild des Unternehmens mit Leben zu füllen, wie Marketingleiter Hendrik Schütte erläuterte.

Beim Tragen von Umzugskisten, Regalbrettern, Tafeln und Bilderrahmen halfen Annika Eweler, Larissa Velte, Andreas Kuckuck, Daniel Kaminski, Janina Bolley, Nadine Waninger, Jeanette Tischbierek, Benjamin Thiessen, Caner Basglo und Patrick Kornetzke.

Einige der Synaxon-Leute waren auch damit beschäftigt, auf dem Gelände gefundene alte Schuhe aus einem Erdhaufen herauszusuchen. Wie Oliver Nickel sagte, interessieren sich Archäologen dafür. Sie wollen die Dokumentationsstätte demnächst besuchen, um das Alter der Schuhe zu bestimmen.

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