Stiftungen: Mit Ideen gegen Niedrigzins
Bild: Scheffler
Durch Sonderaktionen wie den Verkauf von Adventskalendern erzielt auch die 2010 gegründete Bürgerstiftung Warendorf Einnahmen. Das Bild zeigt (v. l.) Werner Grage, Kristin Sendker Behrens und Volkmar Schmidt.
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„Der Aufwand, den wir in der Vermögensverwaltung betreiben müssen, ist deutlich gestiegen“, sagt Meinolf Wiesehöfer, Vorsitzender der Theodor F. Leifeld-Stiftung in Ahlen, die das örtliche Kunstmuseum trägt. Stattliche 500.000 Euro sind dafür jährlich erforderlich. Ein akute Gefahr, diesen Betrag wegen der Mini-Zinsen nicht mehr zu erreichen, sieht Wiesehöfer für die Theodor F. Leifeld-Stiftung allerdings nicht. Zum einen verfüge man über gut und langfristig vermietetes Immobilienvermögen, zum anderen habe man Kapital auch in Aktien angelegt. 

 „Die gesunde Mischung macht’s“, beschreibt Heinz Generotzky vom Vorstand der Bürgerstiftung Gütersloh deren Erfolgsrezept. Und das ist in zweierlei Hinsicht gemeint. So „erwirtschaftet“ die Stiftung ihre Erträge nur zu knapp 50 Prozent aus Zinsen und Dividenden. Den größeren Teil der Einnahmen erzielte man 2013 durch Patenschaften (in Form regelmäßiger Beiträge), durch Spenden und eigene Aktionen wie der Herausgabe und Verkauf eines Adventskalenders.

Lesen Sie ein Interview mit Dr. Hedda Hoffmann-Steudner, Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen, in der Mittwochsausgabe der „Glocke“.

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