Stromautobahn neben der A 33 in Halle
Bild: Neitemeier
Auch wenn es beim Ortstermin auf dem Postweg in Halle gestern mächtig von oben tröpfelte, die Straßenplaner wollen das Aktionsbündnis A 33 sofort nicht im Regen stehen lassen, sondern transparent und regelmäßig über den Stand der Arbeiten am Lückenschluss informieren.
Bild: Neitemeier

Rund 50 interessierte Bürger und Mitglieder der Initiative fuhren die A-33-Strecke zwischen Borgholzhausen und Bielefeld ab und ließen sich von Lothar Krämer von der Regionalniederlassung OWL von Straßen NRW den Stand der Arbeiten erläutern. Zum Thema erster Spatenstich und Zeitplan hüllten sich der Abteilungsleiter sowie Pressesprecher Sven Johanning in Schweigen und verwiesen an das Landes- und Bundesverkehrsministerium.

Deren Vertreter hatten beim A-33-Gipfel im Februar im Kreishaus Gütersloh einen Spatenstich für Ende 2012 und eine Fertigstellung „noch in diesem Jahrzehnt, vermutlich 2019“ angekündigt. Johanning erklärte lediglich: „Wir tun unser Bestes – wie immer.“

Grünbrücke bei Trassenfahrt im Visier

Im Blickpunkt der Trassenfahrt standen einige neuralgische Punkte, wie zum Beispiel die Grünbrücke, mit deren Hilfe die Poststraße im Westen von Halle über die Autobahn und die künftig daneben liegende Umgehung (Landesstraße 782) führt. In diesem Bereich rückt die A 33 nahe an Wohnhäuser heran, die zum Teil erst in den vergangenen zwölf Jahren errichtet worden sind.

„Hier wird für Lärmschutz sehr viel getan“, versprach Schäfer. Halles Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann (SPD), ihr parteiloser Kollege Klemens Keller (Borgholzhausen), Landrat Sven-Georg Adenauer (CDU), die Bundestagsabgeordneten Klaus Brandner (SPD) und Heiner Kamp (FDP) sowie Modeunternehmer Gerhard Weber und die übrigen Bürger hörten genau hin.

Planer freuen sich über Bürger-Engagement

Zudem erfuhren sie, dass durch dieses Gebiet parallel zur Autobahn auch eine der vier bundesweit nötigen Stromautobahnen führen und eine vorhandene Hochspannungsleitung ersetzen wird. Dort lebende Menschen haben bereits eine Bürgerinitiative gegründet.

„Wir sind froh, dass sich das Aktionsbündnis so engagiert für den Lückenschluss einsetzt“, sagte Lothar Krämer der „Glocke“. Die Trassenfahrt demonstriere, dass der Initiative der gesamte Lückenschluss sehr wichtig sei. Außerdem könnten die Planer auf diese Weise transparent die umfangreichen Arbeiten erläutern

SOCIAL BOOKMARKS