TWE senkt Gebühr für touristische Züge
Ab Februar senkt die Teutoburger Wald-Eisenbahn die Trassengebühr für touristische Züge.

Zur Freude des Aktionsbündnisses pro TWE. „Das ist ein wichtiger Schritt zur Wiederbelebung der TWE-Strecke“, erklärte Dr. Rolf Westheider, der Sprecher des Aktionsbündnisses. Die Vereinigung hatte, wie berichtet, wiederholt die Senkung des Trassenpreises für touristische Züge auf der TWE-Strecke gefordert.

Wichtiger Schritt zur Wiederbelebung

Die Beharrlichkeit des Bündnisses sowie das geschlossene Auftreten der Verantwortlichen in den Kreisverwaltungen von Osnabrück, Steinfurt und Gütersloh dürften unter anderem zu diesem Erfolg beigetragen haben, so Westheider. Dass die TWE-Strecke große Potenziale für einen erfolgreichen touristischen Zugverkehr birgt, zeigen nach Angaben des Bündnisses zwei Studien zur Ausflugsbahn Teuto-Express.

Allerdings könne der nördliche TWE-Abschnitt zwischen Ibbenbüren, Lengerich und Bad Laer aufgrund von Schäden nur noch in Teilabschnitten befahren werden. Dies bremse den seit Jahrzehnten erfolgreichen Museumszug „Teuto-Express“ derzeit aus. Westheider: „Dadurch gehen der Region viele Ausflügler verloren, die ihr Geld nun anderswo ausgeben.“

Verhandlungen laufen

Deshalb sei die Idee entwickelt worden, zunächst den befahrbaren TWE-Südabschnitt zwischen Bad Laer und Gütersloh verstärkt für touristische Fahrten zu nutzen. Oberstes Ziel sei es aber, die Befahrbarkeit der kompletten TWE-Strecke wieder herzustellen. Derzeit liefen Verhandlungen zwischen der TWE und der Rhein-Sieg-Eisenbahn, die Interesse an der TWE-Infrastruktur nördlich von Versmold habe. Die TWE-Muttergesellschaft Captrain hatte im August mitgeteilt, sich von den Streckenteilen in den Kreisen Osnabrück und Steinfurt trennen zu wollen.

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