Tigges und Tauber ziehen von Haus zu Haus
Bild: Neitemeier
Nette Begegnung an der Haustür: (v. l.) Gerhard und Aaltje Temme mit CDU-Generalsekretär Peter Tauber, dem in Gütersloh, Harsewinkel und Herzebrock-Clarholz für die Union kandidierenden Raphael Tigges sowie Kommunalpolitiker Gerhard Feldhans.
Bild: Neitemeier

Gemeinsam und zudem unterstützt von CDU-Kommunalpolitiker Gerhard Feldhans klingelten die Unionsvertreter in Gütersloh-Avenwedde an vielen Türen, stellten sich vor, verteilten Infoblätter und überreichten Kugelschreiber wie auch Traubenzucker. Und sie forderten die Bürger auf, „auf jeden Fall zur Wahl zu gehen“.

CDU-Generalsekretär in Avenwedde im Einsatz

Nicht überall waren Menschen daheim. Aber die, die öffneten, empfingen die Besucher freundlich und tauschten sich mit ihnen kurz aus. „Tiefschürfende Gespräche über inhaltliche Positionen der CDU zur Inneren Sicherheit, zur Stärkung des ländlichen Raums oder zur Schulpolitik sind bei dieser Art Wahlkampf eher selten“, berichtet Tigges. Es gehe eher darum, sich persönlich bekannt zu machen. Programmatische Broschüren habe er gleichwohl für den Fall der Fälle immer dabei. Wie die CDU scheinen auch die anderen Parteien in diesem Wahlkampf mehr denn je auf Gespräche an der Haustür zu setzen.

„Die Stimmung ist überall sehr gut“

„Die Stimmung ist überall sehr gut, ganz anders als noch im Februar und März“, berichtete Peter Tauber, als er – von Wahlkampfeinsätzen in Minden, Detmold und Bielefeld kommend – in Avenwedde eintraf. Dort stand zur Begrüßung auch sein Bundestagskollege Ralph Brinkhaus bereit und informierte den Generalsekretär, dass man sich in einem stark umkämpften Wahlkreis befinde, den man von der SPD zurückholen wolle.

„Dann mal ran“, gab der von einem CDU-Fernsehteam begleitete Tauber das Zeichen für den Rundgang und schnappte sich zur „Mobilisierung regionaler Wähler“ die Wahlkampftasche von Tigges. Der freute sich über die prominente Unterstützung aus Berlin sichtlich. „Natürlich hilft das“, erklärte der Bankbetriebswirt.

Persönliche Vorstellung wird begrüßt

„Im Prinzip ist es schön, dass sich die Kandidaten vorstellen und man sie mal persönlich erlebt“, sagte gleich beim ersten Besuch Aaltje Temme. Raphael Tigges kenne sie von Plakaten und „Herrn Tauber aus dem Fernsehen“. Ähnlich äußerten sich die Bewohner benachbarter Häuser. Manche haben schon gewählt, andere versprachen, auf jeden Fall am 14. Mai loszugehen. Dass man sich vielfach über die Ziele der Parteien informieren könne, darauf verwies Birgit Stork. Gleichwohl sei es gut, die Bewerber mal direkt zu erleben. Ähnlich äußerte sich Willy Sieker nach dem kurzen freundlichen Gespräch mit dem Kandidaten Tigges und seinem prominenten Wahlkampfhelfer Tauber. Der reiste später zum nächsten Einsatz nach Dortmund.

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