Tischler modernisieren Bildungszentrum
Bild: Leskovsek
Der neue vollautomatische Zylinder-Breitbandschleifer hat den größten Posten der Modernisierung des Tischlerbildungszentrums in Rheda-Wiedenbrück ausgemacht. Olaf Sträter (links) von der Maschinenbaufirma Kündig stellte die Maschine den Innungsmitgliedern vor.
Bild: Leskovsek

Zudem wurden 25 neue Hobelbänke mit Vollausstattung angeschafft. Auch der Außenbereich der Einrichtung am Heiligenhäuschenweg hat ein neues Erscheinungsbild bekommen. Das neue Logo der nordrhein-westfälischen Tischler, ein orangefarbener Würfel, leuchtet nun bei Dunkelheit im Vorgarten des Zentrums.

Maschinenpark modernisiert

Bei der Frühjahrs-Innungsversammlung stellte Obermeister Jürgen Soetebier die neuen Maschinen den Innungsmitgliedern vor. Zur Vorführung waren eigens auch Mitarbeiter der beiden Maschinenbaufirmen nach Rheda-Wiedenbrück gekommen.

Der vollautomatische Zylinder-Breitbandschleifer hat den größten Posten der Modernisierungsmaßnahme ausgemacht. Die beiden Dickenhobel „Format 4“ verfügen über moderne Spiralmesserhobelwellen mit 20-facher Standzeit gegenüber herkömmlichen Maschinen. Das beeindruckte die selbstständigen Tischlermeister besonders.

Öffentliche Mittel genutzt

„Wir möchten unseren Auszubildenden, die hier in regelmäßigen Abständen überbetriebliche Lehrgänge besuchen, den neuesten Standard bieten“, erklärte der Obermeister aus Steinhagen. Die 20 Jahre alte Werkstatt sei nun wieder topaktuell ausgestattet, so dass eine hervorragende Ausbildung junger Nachwuchshandwerker auch in den kommenden Jahren gewährleistet sei. Unterstützt wurde die Innung bei der Modernisierungsmaßnahme durch öffentliche Mittel von Bund und Land.

Siegfried Birkenhake verabschiedet

Während der gut besuchten Versammlung wurde Siegfried Birkenhake offiziell auf eigenen Wunsch aus dem Vorstandsteam verabschiedet. Der 65-jährige Gütersloher hat 25 Jahre lang aktiv im Vorstand der Tischler mitgewirkt, war im Ausschuss für Lehrlingsstreitigkeiten, Delegierter im Landesverband und Mitglied im Verband Öffentlichkeitsarbeit. „Siegfried Birkenhake ist ein Mann, der mit Leib und Seele für unseren Berufsstand steht und ihn nach außen repräsentiert“, sagte Soetebier und bedankte sich bei seinem Vorstandskollegen mit einem Präsent.

 Birkenhake sagte, dass er keinen Tag seines Engagements bereut habe und ihm die Arbeit, bei der er drei Obermeister erlebt habe, stets viel Spaß gemacht habe. Nun wolle er sich intensiver seinem Hobby, dem Segeln, widmen

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