Torben Tönsing der beste Nachwuchs-Koch
Bild: Bitter
Prüfungsbester Auszubildender bei den Köchen in Ostwestfalen ist Torben Tönsing aus dem Feinschmecker-Restaurant Poppenborg in Harsewinkel. 
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„Die Gesamtzahl von 207 Ausgebildeten bedeutet absoluten Rekord“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Ostwestfalen-Lippe, Rechtsanwalt Thomas Keitel, bei der Feierstunde.

Der beste Koch mit der Gesamtnote „Gut“ heißt Torben Tönsing vom Feinschmecker-Restaurant Poppenborg in Harsewinkel. Ausgebildet wurde er vom Chef des Hauses, Heinz Poppenborg. Als externe Prüfungsteilnehmerin aus dem Kreis Lippe erreichte Christine Wippermann bei den Hotelfachleuten ein „Sehr gut“. Dieselbe Spitzennote schaffte Nadja Wirth von McDonalds in Minden bei den Systemgastronomen. Jeweils mit „Gut“ schnitten ab: Beikoch Sebastian Stölting vom Hotel Lindenhof in Bielefeld und Restaurantfachmann Frederek Esselmann vom Peppers in Bielefeld.

Während der Zeugnisvergabe sprachen für die Hotelfachleute Anja Westbomke aus dem Parkhotel und Kimberly Kimmel vom Hotel Appelbaum in Gütersloh. Für die Restaurantfachleute äußerten sich Hannah Rebecca Burgon und Ersin Akca aus dem Parkhotel Gütersloh; für die Köche trat Michel Foerster vom Landgasthaus Jäckel in Künsebeck ans Mikrofon.

Der Bielefelder Dehoga-Kreisvorsitzende Andreas Büscher sprach angesichts von 650 Gästen von der „größten Veranstaltung des ostwestfälischen Gastgewerbes seit Jahrzehnten“. Er bezeichnete die Berufsaussichten der Junggehilfen als gut. Das Risiko der Arbeitslosigkeit sei gering, weil im Gastgewerbe keine Arbeit exportiert werden könne, so der Kreisvorsitzende. Die Hotellerie stelle besonders in Deutschland eine Wachstumsbranche dar.

Nach der Freisprechungsfeier kam es am anderen Morgen zu einer Prügelei auf einem Parkplatz. Nach Berichten überlegt Keitel jetzt, ob es 2012 wieder eine solche Abschiedsparty geben kann.

Die Namen der erfolgreich ausgebildeten Nachwuchskräfte aus dem Kreis Gütersloh finden Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der “Glocke„ vom 23. Juli.

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