Trotz Großalarms bleiben Schläuche trocken
Bild: Eickhoff
Viel Rauch - aber kein Feuer: Die Löschzüge aus Schloß Holte und Stukenbrock konnten am Samstag unverrichteter Dinge wieder abfahren.
Bild: Eickhoff

Zwar werden die Gebäude zur Bielefelder Straße hin landwirtschaftlich genutzt, im hinteren Bereich befindet sich aber ein Komplex für betreutes Wohnen, berichtete Vize-Stadtbrandinspektor Bruno Wulff den Einsatz beider Löschzüge mit rund 45 Einsatzkräften. „Als wir die großen Tore geöffnet haben, zog der Qualm ab und es kam auch nichts mehr nach“, berichtete der Einsatzleiter weiter. Ein Brand konnte damit ausgeschlossen werden.

So hatten sich zwar vorsichtshalber mehrere Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten ausgestattet, mussten aber die Geräte nicht mehr anschließen. Auch die Schläuche wurden nur bis zum Verteiler mit Wasser gefüllt und blieben dann trocken.

Die Anlage war noch vor dem Eintreffen der ersten Feuerwehrleute auf Störung gegangen und hatte sich abgeschaltet. Nachdem der überdimensionale Trockner erneut eingeschaltet worden war, kam es erneut zu einer starken Qualmentwicklung. Anschließend wurde das Gerät vom Stromnetz genommen, ein Fachbetrieb muss nun Reparatur- und Instandhaltungsarbeiten durchführen. Vermutlich sitzen an der Maschine auch Filter zu und müssen gereinigt oder ausgewechselt werden.

 Auf der Bielefelder Straße kam es während des Einsatzes zunächst zu massiven Verkehrsbehinderungen. Nach einer halben Stunde konnten aber die ersten Kräfte wieder einrücken, der Verkehr floss dann wieder störungsfrei.

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