Unfallchaos in Schloß Holte-Stukenbrock
Bild: Eickhoff

Völlig ausgebrannt ist der Ford Focus eines 32-jährigen Versmolders gestern in Schloß Holte-Stukenbrock.

Bild: Eickhoff

Zunächst war der Kreisleitstelle der Feuerwehr in Gütersloh ein schwerer Unfall auf der A33 gemeldet worden. Aufgrund unklarer Ortsangaben wurde zunächst der Löschzug Schloß Holte auf die Autobahn Richtung Autobahnkreuz A2 geschickt, kurze Zeit später der Löschzug Stukenbrock zu der richtigen Unfallstelle in Höhe des Rathauses. In den Verkehrsinformation wurde gemeldet, der Unfall habe sich zwischen dem Kreuz Bielefeld und der Abfahrt Schloß Holte in Fahrtrichtung Paderborn ereignet.

Hier war nach Angaben der Polizei zunächst der Fahrer eines Mazda 6 aus dem Kreis Gütersloh auf einen Passat mit Münsteraner Kennzeichen aufgefahren, die beschädigten Fahrzeuge blieben auf der linken Fahrspur liegen. Kurze Zeit später kam es zu einem weiteren Auffahrunfall.

Einsatzkräfte fanden keine Verletzten vor

Der Feuerwehr war per Notruf mitgeteilt worden, ein Fahrzeug liege auf der Seite und es gebe mehrere Schwerverletzte. Dementsprechend wurden Rettungswagen aus Schloß Holte-Stukenbrock alarmiert, zudem die Notarzteinsatzfahrzeuge aus Bielefeld und Hövelhof. An der Unfallstelle stellte sich dann jedoch schnell heraus, dass niemand verletzt worden war.

Pkw und Lkw brannten

Um 18.48 Uhr erreichte die Feuerwehr ein weiterer Notruf von der Autobahn. Nun wurde gemeldet, ein Lkw brenne zwischen den Anschlussstellen Stukenbrock und Schloß Holte. Etwa drei Kilometer vor der Unfallstelle war außerdem der Ford Focus eines 32-jährigen Versmolders im Bereich des Motorraumes in Brand geraten. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen und blieb unverletzt.

Vor Ort begannen die Feuerwehrleute sofort mit den Löscharbeiten.

Die beiden Feuerwehrleute des Angriffstrupps auf dem ersten Löschfahrzeug hatten sich bereits bei der Anfahrt mit Atemschutzgeräten ausgerüstet, nach dem Ausrollen der Schläuche konnten sie deshalb unmittelbar mit den Löscharbeiten beginnen. Der Totalschaden am Kombi konnte allerdings nicht mehr abgewendet werden, das Fahrzeug war total ausgebrannt.

Bis 20.02 Uhr waren die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten beschäftigt und konnten erst dann wieder einrücken. Die Polizei hatte bereits nach den ersten beiden Unfällen die Autobahn in Richtung Bielefeld komplett gesperrt, die Fahrzeuge stauten sich auf einer Länge von etwa fünf Kilometern.

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