Unterricht in früherer Schlosserei
Bild: Neitemeier
Die frühere Schlosserei auf dem ehemaligen Pfleiderer-Gelände in Rheda-Wiedenbrück wird für die Klassen neun und zehn der Kopernikus-Förderschule umgebaut. Im August 2012 soll alles fertig sein.
Bild: Neitemeier

Das ist nicht weit vom Hauptgebäude der noch im Aufbau befindlichen Förderschule am Georg-Nolte-Weg entfernt. Die Firma Landwehr als Eigentümerin baut das Gebäude um und vermietet es bis zum Sommer 2021 an den Kreis.

Damit wird eine bewährte Zusammenarbeit fortgesetzt, wie die Kreisverwaltung am Dienstag im Schulausschuss mit Hinweis auf die „Zuverlässigkeit und Großzügigkeit“ des Unternehmens betonte. Schließlich hat die Firma Landwehr auch schon das frühere Verwaltungsgebäude von Pfleiderer für die Klassen fünf bis acht der im August 2009 gestarteten Förderschule mit dem Schwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung umgebaut.

Günstige Konditionen

Auch der unlängst erforderliche Multifunktionsanbau habe keine Probleme bereitet, so der Kreis. Zudem habe sich Landwehr jetzt aktiv in die Suche nach dem Standort für die von Anfang an geplante externe Unterrichtung der älteren Förderschüler eingebracht – und eine Lösung zu günstigen Konditionen präsentiert.

Zuvor hatte sich der Kreis einige Immobilien in der Nähe der Kopernikusschule angeschaut – ohne Erfolg. Auch die Überlegung, die beiden Klassen in der ehemaligen Seidensticker-Verwaltung am Boesfelder Weg unterzubringen („Die Glocke“ berichtete), ließ sich nicht verwirklichen. Die Fortbildungsakademie der Volkshochschule Reckenberg-Ems (Fare) stand als Kooperationspartner mit ihren dortigen Werkstätten und Seminarräumen zwar Gewehr bei Fuß. Doch die Investitionen waren dem Eigentümer der Immobilie zu hoch, so dass sich die als reizvoll bezeichnete Kooperation zerschlug.

480 Quadratmeter

Noch sieht die ehemalige Schlosserei samt Umfeld nicht so aus, als könne dort vom nächsten Schuljahr an unterrichtet werden. Aber, so Rektorin Uta Habig: „Das war damals beim Hauptgebäude ähnlich. Doch am Ende war alles pünktlich und zu unserer vollen Zufriedenheit fertig.“ In dem rund 480 Quadratmeter umfassenden Schlossereikomplex werden unter anderem Werk- und Unterrichtsräume, ein Pausen- und Freizeitbereich, ein Selbstlernzentrum sowie ein Lehrerzimmer eingerichtet.

Mehr zu dem Thema auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 8. Oktober.

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