Urlaub ohne Koffer im Liemker Pfarrheim
Bild: Ibeler
Von Montag bis Freitag verbrachten 15 Senioren im Liemker Pfarrheim einen abwechslungsreichen „Urlaub ohne Koffer“.
Bild: Ibeler

30 ehrenamtliche Helfer der Caritaskonferenzen aus Schloß Holte-Stukenbrock standen den Gästen zur Seite. Morgens wurden die Urlauber von freiwilligen Fahrern abgeholt, abends wieder nach Hause gebracht. Die Übernachtung im eigenen Bett ist vielen älteren Menschen sehr wichtig. Besonders, wenn schon körperliche Einschränkungen bestehen. Aus diesem Grund stellen sie das Verreisen im Alter – oft mit großem Bedauern - ganz ein.

„Der Urlaub ohne Koffer verschafft Lebensqualität und Reiselust“, sagte Adelheid Menkeberenshemke, die als Organisationsteam mit Helga Sommer das Pfarrheim St. Joseph in eine Wohlfühloase verwandelt hatte. Die Antwort darauf waren die strahlenden Gesichter der Senioren-Urlauber. Im nächsten Jahr wollen alle wiederkommen, versicherten sie.

Am Montag hatte Pfarrer Auris die Senioren mit einem Morgenimpuls begrüßt. Danach gab es Frühstück, eine halbe Stunde Gymnastik und eine Kennenlern-Runde. Über das Kommen des Bürgermeisters Hubert Erichlandwehr freuten sich die Urlauber am Dienstag. „Das war sehr schön“, so die einhellige Meinung. Das Ziel, ältere Bürgerinnen und Bürger aus der nahen Umgebung mal wieder zusammenzubringen, ging voll auf. Die meisten kannten sich von früher. Aus der Schule oder aus Vereinen.

„Das ist unglaublich schön“, schwärmten Hedwig Henkenjohann und Maria Junker, die erst kürzlich ihren 80. Geburtstag feierten. Bernhard Kerstingtombroke setzte mit seinen 93 Jahren der guten Laune die Krone auf. Er forderte zwischendurch die Frauen zu einem Schneewalzer auf oder gab Witze zum Besten. Mit 96 Jahren war Albert Menke der älteste Urlauber.

Die auswärtigen Ausflüge kamen auch gut an. „Der Schnaps schmeckte lecker“, fanden die Teilnehmer, als sie von der Besichtigung der Boonekamp- und Likörfabrik Heinrich Schroeder erzählten. Den zweiten Ausflug unternahm die Gruppe in die Ems-Erlebniswelt. Natürlich kamen auch die Entspannung, Ruhe und Meditation zu ihrem Recht. Nach dem Mittagessen stand regelmäßig das Mittagsschläfchen im Ruheraum des Pfarrheims auf dem Programm. Viel zu schnell sei der schöne Urlaub zu Ende gegangen, resümierten die Senioren über die gelungene Freizeit.

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