Ursache für Stromausfall im Kreis unbekannt
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Eine kurzfristige Störung im Stromnetz hat es am Sonntagabend in der Region gegeben. Betroffen waren Haushalte in Rietberg und Harsewinkel.
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Die Störung habe zwischen wenigen Sekunden und maximal einer Minute gedauert, sagt Ingrid Meering, Pressesprecherin vom zuständigen Regionalzentrum Münster der Westnetz. „Betroffen war eine Leitung im 110.000-Volt-Netz“, erläutert sie. Die genaue Ursache sei bislang aber noch nicht geklärt.

Die Störung war in zahlreichen Haushalten in Rietberg sowie in deren Ortsteilen zu spüren. Auch in Rheda-Wiedenbrück meldeten einige Bürger über soziale Netzwerke die kurzzeitige Störung im Stromnetz. In Friedrichsdorf und Avenwedde waren etwa 600 Haushalte betroffen.

Hubschrauber überfliegt die Leitung und hält Ausschau nach Beschädigungen

Die Westnetz sei nun mit Technikern dabei, die Ursache für die Störung ausfindig zu machen. Mit einem Hubschrauber werde geprüft, ob die Leitung an einer Stelle beschädigt sei. Da sowohl die Fernseher als auch die Telefone in den betroffenen Haushalten nach wenigen Sekunden wieder liefen, geht das Unternehmen nicht von einer großen Ursache aus.

Möglicherweise sei ein Ast auf die Leitung gefallen und direkt weiter Richtung Boden. „Durch die Schutzfunktion schaltet sich die Leitung dann ab und eine andere Leitung übernimmt den Fluss“, erklärt die Pressesprecherin. Das sei in etwa vergleichbar, wenn im Haushalt die Sicherung herausspringt.

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