Ursula Doppmeier führt weiter die Kreis-Frauen-Union
Bild: Stickling
Vorstandsteam: (v. l.) Christa Heidbrede, Monika Schick, Sigrid Czaplinsky, Ursula Doppmeier, der CDU-Kreisvorsitzende und Referent Ralph Brinkhaus und Bernhild Köster.
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40 der 1218 Mitglieder waren anwesend. Alle Stimmen konnte auch die stellvertretende Vorsitzende Bernhild Köster auf sich vereinen. Die Isselhorsterin rückt für Marianne Sirges-Zammert nach, die ihren Wohnsitz nach Bad Iburg verlegt hat. In ihrem Amt bestätigt wurden auch Monika Schick (Rheda-Wiedenbrück), ebenfalls stellvertretende Vorsitzende, die Schriftführerin Christa Heidbrede (Verl) und deren Stellvertreterin Sigrid Czaplinksky (Steinhagen).

Thematisch neu aufgestellt

Ursula Doppmeier erklärte, die FU habe seit der Vorstandswahl vor zweieinhalb Jahren außer zahlreichen gesellschaftspolitischen Aktivitäten „die Arbeit thematisch neu aufgestellt“. Es seien Themenmodule erarbeitet worden, mit denen religiöse, wirtschaftliche und wissenschaftliche Begegnungen gefördert worden seien.

Die Politikerin nahm das Jahr 2012 „als europäisches Jahr des aktiven Alterns und des Miteinanders der Generationen“ in den Blick: „14 Millionen Menschen bei uns in Deutschland sind zwischen 45 und 55 Jahre alt, aber nur 7 Millionen zwischen 5 und 15 Jahre. Das macht eine Dimension deutlich, über die wir uns Gedanken machen müssen.“ Es gelte die Weichen zu stellen und das Familien-Pflegegesetz, die Kindererziehungszeiten im Rentenrecht und den Frauenanteil in den Führungsetagen in den Blick zu nehmen.

„Brauchen Frauen an der Spitze“

Doppmeier bat ihre Zuhörerinnen, im Engagement um Frauenrechte und Einfluss in Politik und Wirtschaft nicht nachzulassen. Sie verwies auf ein Zitat von Ursula von der Leyen: „Wer Arbeit nur männlich definiert, ist im Irrtum. Ohne die Frauen geht in der modernen Arbeitswelt gar nichts. Sie sind der Schlüssel, den wachsenden Fachkräftemangel zu verringern, der unsere Wirtschaft vor große Probleme stellen wird. Deshalb brauchen wir Frauen nicht nur als Beiwerk, sondern auch an der Spitze.“

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