Vereine beteiligen sich an Hallenbadkosten
Nicht zu retten: Das Hallenbad wird wahrscheinlich ersetzt. Die Vereine haben angeboten, sich an den Betriebskosten des Neubaus zu beteiligen.

Sie entstehen, wenn das Bad mit einem Sprungturm ausgestattet wird. Kämmerin Christine Lang hatte bei der Bürgerversammlung zum Thema Hallenbad diese Möglichkeit vorgeschlagen. „Wir haben im Verein über diesen Vorschlag geredet und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass es eine sinnvolle Lösung sein könnte“, erklärt Hans-Dieter Hucke, Vorsitzender der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) Gütersloh. Dabei erreichten die Vereine allerdings auch ihre Belastungsgrenze, betonte Hucke. Genaue Zahlen sollen erst in der kommenden Woche in der gemeinsamen Sitzung des Sport- und Finanzausschusses am Dienstag, 26. Juni (17 Uhr, Ratssaal), vorgelegt werden. Die höheren Betriebskosten bei einem Bad mit Sprungturm werden bisher mit rund 80 000 Euro angegeben. „Für die DLRG wird das bedeuten, dass die Mitglieder höhere Beiträge zahlen müssen“, erklärt Hucke, „und zwar im zweistelligen Bereich.“ Bisher betragen die Jahresbeiträge der DLRG 60 Euro für Erwachsene und 40 Euro für Jugendliche. Die Vereine haben seit Beginn der Diskussion um ein neues Hallenbad immer betont, dass ein Sprungturm unbedingt notwendig sei, um für Taucher und Schwimmer angemessene Ausbildungsvoraussetzungen zu schaffen. Mit der Beteiligung an den höheren Betriebskosten wollen die Vereine die entstehende finanzielle Belastung mittragen. Die endgültige Entscheidung trifft nach Empfehlung des Rats der Aufsichtsrat der Stadtwerke.

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