Verkehr, Hochschule und Glasfaser
Im Kreishaus in Gütersloh hat Landrat Sven-Georg Adenauer (rechts) den neuen Landtagsabgeordneten Raphael Tigges aus Gütersloh empfangen.

Einer Mitteilung zufolge wagte der 44-jährige Gütersloher mit dem Chef der Kreisverwaltung einen Blick in die nahe Zukunft. Darüber, dass die Verkehrsinfrastruktur im Kreis sinnvoll entwickelt werden soll, waren sich die beiden Politiker einig. „Die neue Landesregierung wird Pläne für den Ausbau der B 64 n nach Berlin weitergeben. Ferner werde ich mich für verkehrsentlastende Maßnahmen bis hin zur Wiederaufnahme der Planungen für eine Ortsumfahrung Friedrichsdorf einsetzen“, versprach Tigges.

Antrittsbesuch im Kreishaus

Zur Entlastung des Straßennetzes wolle man auch die Gesamtstrecke der TWE von Versmold bis Hövelhof im Blick haben. „Es wäre unklug, die bisherigen Zusagen des Landes zu diesem Projekt zu gefährden. Zuschüsse sollte man nutzen“, so Tigges.

Gemeinsame Ziele sehen Adenauer und Tigges auch beim Thema Wirtschaftsförderung. Das Gewerbegebiet Aurea sei ein Pfund für den wirtschaftsstarken Standort Kreis Gütersloh. Eine mögliche Ansiedlung des Unternehmens Amazon sehen beide positiv. Adenauer: „Das schafft Arbeitsplätze insbesondere für Menschen, die ansonsten schwer zu vermitteln sind.“

Tigges und Adenauer auf einer Linie

Potenzial biete auch das ehemalige Flughafengelände in Gütersloh. Zur Stärkung der Wirtschaft gehört für beide Politiker auch die Fortsetzung der guten Zusammenarbeit mit der Fachhochschule (FH) Bielefeld und den Ausbau des FH-Standorts Gütersloh. Glasfaser bis vor die Haustür sei ein weiteres drängendes Thema.

Im Gespräch waren sich die beiden CDU-Politiker auch darin einig, dass die Polizei Rückendeckung und Stärkung brauche und kein Abzug von Polizei aus dem ländlichen Raum erfolgen dürfe.

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