Viel Lob für Weber-Betriebskindergarten
Sehr modern und großzügig ausgestattet ist der Weber-Betriebskindergarten. Abenteuerscheune, Indoor-Spielbereich mit Kletterwand, Kinderküchen und zweisprachige Betreuung sind Besonderheiten.

Mit dem Start der Tagesstätte ist einer Mitteilung zufolge ein langgehegter Wunsch des Vorstands und vieler Mitarbeiter von Gerry Weber in einer Rekordbauzeit von nur fünf Monaten Wirklichkeit geworden. „Unsere Tageseinrichtung soll ein Ort sein, an dem Kinder fröhlich groß werden und stark ins Leben gehen“, sagte Gerhard Weber.

Man habe einen Ort geschaffen, der höchsten Qualitätsansprüchen genüge, aber in dem auch jedes einzelne Kind entsprechend seiner Bedürfnisse gesehen und begleitet werde.

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

„Wir sind sicher, dass unser Träger, der PME-Familienservice, genau diesen Ansatz verfolgt und sicherstellt, dass unser und auch ihr hoher Anspruch an die Betreuung ihres Kindes erfüllt wird“, sagte Weber mit Blick auf die Eltern. Von den 1000 Mitarbeitern in der Haller Firmenzentrale sind 80 Prozent Frauen. „Wir können unseren Mitarbeitern jetzt ideale Betreuungsmöglichkeiten für ihren Nachwuchs bieten und setzen ein deutliches Signal für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, erklärte Weber.

Platz für 95 Kinder

Ministerin Ute Schäfer war beeindruckt vom Engagement des Unternehmens. Das Konzept solle weitere Firmen ermutigen, betriebsnahe Kinderbetreuung anzubieten. Landesweit gebe es derzeit 108 Betriebskindergärten. Dr. Ilse Wehrmann, die als Beraterin das pädagogische Konzept begleitet, erklärte mit Blick auf das 6700 Quadratmeter große Grundstück und den 200 Jahre alten Bauernkotten, der mit der innovativen Architektur des Neubaus zu einem gelungenen Gesamtbild verschmolzen worden ist: „Diese Einrichtung ist die schönste Tagesstätte Deutschlands.“

Modeunternehmer spendet Stadt 20 000 Euro

Bis zu 95 Kinder haben in sechs Gruppen Platz. Durch eine finanzielle Beteiligung der Stadt Halle steht ein Teil der Plätze Haller Kindern zur Verfügung, deren Eltern nicht bei Weber beschäftigt sind. Es sei ein Novum, dass eine betriebsnahe Tagesstätte Kommunal- und Ländergrenzen überwindet, sagte Bürgermeisterin Anne Rodenbrock-Wesselmann. Sie freute sich auch, dass Gerhard Weber ihr einen Scheck über 20 000 Euro für die anderen elf Haller Tagesstätten überreichte.

SOCIAL BOOKMARKS