„Vielklang“ der Philharmonischen Gesellschaft 
Bild: Pieper
Freuen sich auf den „Vielklang“ der Philharmonischen Gesellschaft: Einige der 200 Chorkinder und die Macher (vorn, v.l.). Schulpatin Viola Robakowski, Leila Benazzouz von der Bertelsmann Stiftung, Dr. Burkhard Lehmann von der Osthushenrich-Stiftung,  Projektleiterin Sabine Lorenz und Thomas Trappmann von der Philharmonischen Gesellschaft.
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Dass das größte, rund 500 Einzel- und Firmenmitglieder umfassende Forum zur kulturellen Förderung der Region Ostwestfalen den Abschluss seines  Jubiläumsjahres an die Dalke legt, hat seinen guten Grund: 1992 wurde die Philharmonische Gesellschaft in Gütersloh  aus der Taufe gehoben. Ursprünglich gedacht als Förderverein für die in Herford ansässige Nordwestdeutsche Philharmonie, ist der Verein heute längst eine Plattform, von der aus die unterschiedlichsten  überregional beachteten

Tipp: Aufgrund des großen Interesses der Familien aller Beteiligten gibt es für Musikfreunde nur noch wenige Karten für das Konzert. Sie sind bei Gütersloh Marketing, Tel. 05241/2113636, erhältlich.

Um den zu erwartenden Publikumsansturm meistern zu können, wird es eine Direktübertragung des Konzerts auf der Studiobühne im Theater Gütersloh geben, wo weitere Sitzplätze vorhanden sind.

Musikveranstaltungen gefördert werden. Denn die Gesellschaft will ein Forum für alle sein, denen die Entwicklung der Region ein Anliegen ist. Das alles soll nun am  Samstag, 2. Dezember, mit einem großen Chor-Konzert gefeiert werden. Mehr als 200 Kinder und Jugendliche werden auf der Bühne des Theaters Gütersloh stehen. 

Sie haben im Vorfeld bei den (Groß-)Eltern nach Liedern geforscht, mit denen diese aufgewachsen sind, die ihnen wichtig sind. Projektleiterin Sabine Lorenz, erfolgreiche Absolventin des berufsbegleitenden Studiengangs Musikvermittlung an der Hochschule für Musik in Detmold, sammelte die Vorschläge, wählte aus, ließ sie teils neu arrangieren – überwiegend von Adam David Gal, Dirigent des Jugendmusikkorps Avenwedde – und strickte daraus ein abwechslungsreiches Programm. So, wie es die Vielseitigkeit und den musikalischen Reichtum von Volksliedern offenbart, spiegelt es auch die international vielfältige Herkunft aller Beteiligten wider. Man darf sich nicht nur auf Lieder aus Deutschland, sondern auch auf Melodien aus Arabien und Albanien, aus den USA, England, Russland oder dem Elsass freuen.

Auch bekannte, witzig aufgepeppte Chart-Hits werden zu hören sein – serviert vom „Pop-up“-Chor, dem 26-köpfigen Vokalensemble der Detmolder Hochschule, das unter Leitung von Anne Kohler 2014 als Background-Chor für die „Rolling Stones“ in Düsseldorf bejubelt wurde. Das Ensemble bestreitet den Hauptpart des Gütersloher Konzerts.

Mit dabei sind die Heidewaldspatzen, die Klasse 5 a der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Dritt-und Viertklässler der Altstadtschule, die Kurrende des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums, Mitglieder des Vokal- und Instrumentalpraxiskurses des Städtischen Gymnasiums und der Chor „Cantara“. Dabei handelt es sich um ein integratives, von der Bertelsmann Stiftung ins Leben gerufene Musikprojekt, an dem sich 80 Kinder aus vier Gütersloher Grundschulen beteiligen Einmal pro Woche probt Stiftungs-Mitarbeiterin Leila Benazzouz mit den Kindern – nicht zuletzt, um deren Deutschkenntnisse zu verbessern. 35 der jungen Sänger aus Blankenhagen und aus der Grundschule Sundern werden auftreten. Seit den Herbstferien wurde begleitet von den Detmolder Studenten, die als Schulpaten fungieren, eifrig geprobt, damit nicht nur die Lieder, sondern auch all die Überraschungsaktionen von der Bodypercussion bis zum Rudelsingen fürs Publikum funktionieren werden. 

Den kompletten Bericht mit einem Hintergrund zur Philharmonischen Gesellschaft OWL lesen Sie in der „Glocke“ vom 30. November.

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