Vorverkauf für Schlado startet am 20. Juni
Vom Miteinander im aktuellen Durcheinander – und umgekehrt – berichtet die Kölner Kabarettistin Dagmar Schönleber in ihrem Programm „Respekt“.

Elf Veranstaltungen sind geplant. Zusätzlich sollen ab September die ersten Ersatztermine der Reihe für die im Frühjahr coronabedingt abgesagten Veranstaltungen stattfinden. Abonnements wird es in der kommenden Saison aufgrund der geltenden Abstandsregeln nicht geben. Aber der Vorverkauf für die Einzelkarten der Schlado-Reihe beginnt am Samstag, 20. Juni, ab 12 Uhr im

Ersatztermine: Folgende ausgefallenen Termine im Frühjahr werden nachgeholt: Sarah Bosetti tritt am 10. September auf.

Das Ulk-Trio „Reis against the Spülmachine“ wird am 24. September erwartet.

 Die Kabarettisten Funke & Rüther holen ihren Auftritt erst am 2. September 2021 in der Stadthalle nach.

Das Programm von Stefan Waghubinger wurde auf den 5. Mai 2022 verlegt.

Bereits erworbenen Karten aus der Schlado-Reihe 2019/20 behalten ihre Gültigkeit.

Servicecenter von Gütersloh Marketing, Berliner Straße 63 und online im Webshop der Kultur-Räume Gütersloh. Eine Ausnahme bildet die Veranstaltung „Storno“, deren Verkauf erst für Oktober angesetzt ist.

Das Programm kann sich sehen lassen. Zum Auftakt heißt es am 1. Oktober in der Stadthalle „Freuwillige vor“. Kabarettist und Literaturwissenschaftler René Steinberg lädt zu einem Trainingscamp der nachhaltigen Art ein, in dem es unter anderem um Homer, Goethe, WhatsApp, Netflix, Heimat und pubertierende Monster geht.

Musikalisch geht es am 15. Oktober weiter. Die „Acoustic Groove Experience“ spielt in der Skylobby des Theaters. Das Trio aus Tony Kaltenberg, Michael Manring und Jarrod Kaplan steht für außergewöhnliche Kreativität und das in einer Zeit, die ansonsten eher von wenig unterscheidbarer Musik geprägt wird. Dass Kleinkunst ganz groß sein kann, beweist der preisgekrönte Kabarettist Matthias Reuter am 5. November in der Stadthalle. In seinem Programm „Wenn ich groß bin, werd’ ich Kleinkünstler“ zeigt er seinem Publikum, dass es sich von unten nach oben viel herzlicher lacht als umgekehrt. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Seit Jahrzehnten gehört Wolfgang Schmickler zur ersten Liga der Politikkabarettisten in Deutschland und ist aus dem Fernsehen und den Bühnen der Republik nicht mehr wegzudenken. Für sein Programm „Kein Zurück“ blickt der virtuose Wortwechsler weit nach vorn und berichtet am 3. Dezember im Theter, was uns die Zukunft seiner Meinung nach bringt.

Storno rechnet ab

Für viele ist es schon Tradition geworden sich von den drei „Storno“-Herren das sich dem Ende zuneigenden Jahr noch einmal vorführen zu lassen, bevor das neue ansteht. Am 17. Dezember drehen Thomas Philipzen und Funke Rüther die vergangenen Monate noch einmal genüsslich durch die Kabarett-Presse. Die Sonderveranstaltung in der Stadthalle ist eine der beliebtesten Abende der Reihe. Das Jahr 2021 beginnt musikalisch. Die Flaschenkünstler von „Glas Blas Sing“ zeigen am 21. Januar in der Stadthalle wie man aus Leergut erstaunliche Allround-Instrumente zaubern kann und die dann auch noch wie Schlagzeug, Bass, Gitarre, Flöte oder Steeldrum klingen. Mit dem Blick für das Besondere im Alltäglichen verwandeln die fünf Berliner jeden Getränkemarkt zum Konzertsaal. Da wird die Pulle zur magischen Klangschatulle, mit der sich so einige dahinsiechende Melodien leichthändig generalüberholen lassen.

Zwischen Etikette und Ekstase, Knigge und Knast

Im Februar macht Lisa Eckhart Halt in der Stadthalle Gütersloh. Die österreichische Poetry-Slammerin und Kabarettistin spricht am 18. Februar in ihrem Programm über „Die Vorteile des Lasters“. Eckhart hat bereits zahlreiche Preise gewonnen, zuletzt 2019 den renommierten Salzburger Stier. In Dortmund ist er eine Institution: Bruno „Günna“ Knust. Der Kabarettist und ehemalige Stadionsprecher von Borussia Dortmund trägt das Herz auf der Zunge und macht auch schwierige Themen mit einem Augenzwinkern zugänglich. Am 4. März gastiert er in der Stadthalle. In seinem aktuellen Tournee-Programm „Klare Kante“ sinniert Knust über Lieblingsthemen und Zeitgeschehen. Er redet frei von der Leber weg, ohne Blatt vor dem Mund, jedoch immer respektvoll im Umgang mit dem Publikum. Ein Programm mit „Respekt von, für und mit Dagmar Schönleber“ verspricht auch die Kabarettistin und Liedermacherin aus Köln. Am 25. März macht sich Schönleber in der Gütersloher Stadthalle auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs, und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Am 15. April kommt ein Altmeister des politischen Kabaretts in die Stadthalle: Jürgen Becker, unter anderem bekannt aus den TV-Mitternachtsspitzen, holt in seinem Programm „Die Ursache liegt in der Zukunft“ alle unter seine warme Decke. Dort wird genau recherchiert, was die Welt zusammenhält, wenn sie auseinanderfällt – und wie es sich für alle rechnet, sie jetzt zu retten. Zum Abschluss der Schlado-Reihe betritt am 6. Mai ein weiteres Urgestein des politischen Kabaretts die Bühne des Theaters. Mathias Richling wartet in seinem Programm „#2021“ nicht auf Silvester, sondern zieht schon nach fünf Monaten Bilanz. Hilfreich sind dabei wie immer Politiker aus Deutschland und der ganzen Welt, die Richling parodiert wie kaum ein anderer.

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