Was Lehrstellenbewerber leisten müssen
An einem Tisch zusammen kamen Hauptschüler und Lehrstellenexperten aus der Berufspraxis.

Ausbildungsexperten aus Schloß Holte-Stukenbrocker Betrieben haben am Freitag die Neuntklässler der Lisa-Tetzner-Schule beraten. Die traditionelle Veranstaltung „Was Betriebe von Azubis erwarten“ fand erstmals nach einem neuen Konzept statt.

Wie gehabt gab es eine Runde, bei der die Firmenvertreter auf einem Podium saßen und die bei ihnen möglichen Ausbildungen vorstellten. Danach, und das war neu, ging es in kleineren Gruppen weiter.

Dabei wurden die Schüler nach ihren Neigungen und Interessen eingeteilt: Wer sich für den Beruf KFZ-Mechaniker interessiert, saß beispielsweise mit den Mitarbeitern vom Autohaus Thorwesten zusammen. Wer über eine Ausbildung als Bäckerei-Fachverkäuferin nachdenkt, setzte sich mit Rita Wölke zusammen.

Anliegen des Forums sei es, die Schüler frühzeitig mit klaren Vorstellungen und Forderungen der Ausbildungsbetriebe zu konfrontieren, erläuterte Schulleiter Heinz Hildmann. Er freute sich darüber, dass zahlreiche ehemalige Tetzner-Schüler, die nun eine Lehre machen, dabei waren, um von ihren Erfahrungen zu berichten.

Außer Thorwesten und Wölke waren die Firmen Dresselhaus und Hora, die Stadtverwaltung, eine Arztpraxis, das Stukenbrocker Altenheim und der St.-Ursula-Kindergarten vertreten. Bei Nicole Vegelahn und Johann Willner von Hora ging es um die Berufe Mechatroniker und Zerspanungstechniker. Wenig überraschend saßen an ihrem Tisch nur Jungen. Sie erkundigten sich detailliert nach den Anforderungen an die Lehrlinge, aber auch nach der Bezahlung und nach Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen nach der Ausbildung.

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