Weniger Gewerbesteuer nach Investition
Stabwechsel vollzogen: Martin Löbke (links) verabschiedet seinen Vorgänger Heiner Mersch.

Investoren und Bauherren hingegen profitierten von den historisch günstigen Kreditzinsen. Vorstandsmitglied Lothar Wille konnte in allen Bereich über deutliche Wachstumsraten berichten.

Die in der Mitgliederversammlung bekanntgegebenen, vorläufigen Zahlen haben sich bestätigt: Die Bilanzsumme stieg um 9,3 auf 180,1 Millionen Euro, die Kundenkredite nahmen um 5,5 Prozent auf 92,3 Millionen Euro zu. Getragen wurde das Wachstum wie in den Vorjahren vom Vertrauen der Sparer, deren Einlagen um 6,6 Prozent auf 145,4 Millionen Euro zunahmen. Sicherheit vor Risiko sei die nachvollziehbare Strategie der Kunden, heißt in der Mitteilung der Spadaka.

Die regionale Wirtschaft ist nach Einschätzung der Genossenschaftsbank weiter hervorragend aufgestellt. Weder im Kreditgeschäft noch bei eigenen Anlagen hätten Risikovorsorgen gebildet werden müssen. Das Eigenkapital werde um weitere 500.000 Euro aufgestockt. Da die Spadaka zuletzt viel Geld in ihre Filialen investierte hat, sinken die Gewerbesteuerzahlungen an Schloß Holte-Stukenbrock und Augustdorf, wie Lothar Wille weiter ausführte.

Einstimmig erfolgten alle Beschlüsse: zum Jahresabschluss, zur Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand sowie zur Festlegung der Dividende in Höhe von 5,5 Prozent. Bei den Aufsichtsratswahlen wurde Heinz-Josef Öster-Winter einstimmig wiedergewählt. Aufsichtsrat Heiner Mersch (63) hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, nicht wieder zu kandidieren und den Vorsitz im Aufsichtsrat frühzeitig auf Martin Löbke (44) übertragen.

Der Stukenbrocker Mersch wurde gewürdigt und verabschiedet. Löbke lobte vor allem die fundierten Analysen von Mersch. Sein betriebswirtschaftliches Denken verbunden mit einem gesunden Maß an Sparsamkeit seien sicherlich auch ein Grund für die heutige Stärke der Bank, würdigte Löbke.

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