Wertkreis-Aufsichtsrat ist Geschichte 
Den herzlichen Dank für die gute Zusammenarbeit sprach Wertkreis-Geschäftsführer Michael Buschsieweke (5.v.r.) den Mitgliedern des Aufsichtsrats und der Gesellschafterversammlung aus.

Im Rahmen einer gemeinsamen Sitzung von Gesellschafterversammlung und Aufsichtsrat verabschiedete Wertkreis-Geschäftsführer Michael Buschsieweke jetzt die Mitglieder des Aufsichtsgremiums und bedankte sich einer Mitteilung zufolge für die vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit. „Das Engagement dieses Gremiums ist über die Jahre absolut beispielhaft. Der Aufsichtsrat hat die Arbeit unserer Einrichtung seit seiner Gründung im Jahr 1990 stets kritisch und aufmerksam begleitet. Seine Impulse haben maßgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen weiterzuentwickeln und es für die Zukunft gut aufzustellen.“

Geschäftsführer sagt danke

Der Wertkreis, einst Werkstatt für behinderte Menschen genannt, hat sich aus einer Tagesstätte mit 10 Mitarbeitern zu einem der größten regionalen Sozialdienstleister der Alten- und Behindertenhilfe im Kreis Gütersloh mit rund 2500 Mitarbeitern mit und ohne Behinderung entwickelt. Buschsieweke betont weiter, der Aufsichtsrat habe in all den Jahren auch immer wieder dafür gesorgt, dass die Belange von Menschen mit Behinderung in der Politik verankert wurden. Dadurch habe er wichtige Anstöße zur Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderung im Kreis gegeben.“

Politiker sichern weitere Unterstützung zu

Dass dieser Einsatz für Menschen mit Behinderung, deren Selbstbestimmung und Teilhabe allen Mitgliedern des Aufsichtsrates auch persönlich wichtig ist und war, zeigt nach Angaben des Wertkreises auch ihr Engagement über die reine Gremientätigkeit hinaus: Die überwiegende Mehrzahl habe Angebote wie das Kunstwerk Atelier, das Arche-Kurzzeitpflegehaus in Halle oder einzelne Veranstaltungen der gemeinnützigen Gesellschaft auch privat aktiv unterstützt oder sich in Freundeskreisen engagiert. Das solle auch so bleiben.

Die letzte Vorsitzende des Aufsichtsrats, Elisabeth Witte (CDU) aus Rheda-Wiedenbrück, ist sich sicher: „Der Wertkreis Gütersloh ist keine Aufgabe, sondern uns allen ein persönliches Anliegen. Ich denke, dass ich für meine Kollegen sprechen kann: Wir werden dem Unternehmen auch nach der Auflösung des Aufsichtsrats weiter eng verbunden bleiben.“

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