Wetterfeste Karte weist Radlern den Weg
Pro Wirtschaft GT hat in die neue Radfahrsaison mit der Vorstellung einer neuen Radwanderkarte in Steinhagen eröffnet: (v. l.) Simon Block (Gemeindeverwaltung), Carmen Müller (Pro Wirtschaft GT), Bürgermeister Klaus Besser und Prowi-Geschäftsführer Albrecht Pförtner.

Der Maßstab 1:50 000 ist geblieben, nur die bisher praktizierte Trennung von Karte und gedrucktem Begleitheft wurde aufgegeben. Dafür sind nach Angaben von Prowi-Geschäftsführer Albrecht Pförtner und seiner Mitarbeiterin für den Bereich Freizeit und Tourismus, Carmen Müller, alle touristischen Routen kartographiert: voran der Europaradweg R 1 und der Ems-Radweg, der an der Quelle in der Moosheide von Stukenbrock-Senne beginnt.

Vielseitiges  Fest am 29. Mai

Hinzu kommen die Rad-Bahn-Routen Hellweg-Weser, Weser-Lippe und Teuto-Senne. Carmen Müller betreut die Gartenschauroute von Lünen über Hamm, Oelde, Rheda-Wiedenbrück und Schloß Neuhaus nach Bad Lippspringe. An ihr werde im Beckumer und Paderborner Raum noch gefeilt, berichtet sie. Ihrem Namen alle Ehre macht den Prowi-Experten zufolge die Grenzgängerroute. Ein Abschnitt: Borgholzhausen, Versmold, Sassenberg, Warendorf, Ostbevern, Glandorf.

Auf der Spökenkiekerroute lassen sich gemütlich Greffen, Harsewinkel und Marienfeld umrunden. Freizeiteinrichtungen einschließlich Bauernhauscafés sind ebenso erfasst wie historische Stadtkerne, Schlösser und Kirchen. Erhältlich ist die Karte im Buchhandel und in vielen Touristikinformationen.

Kreis unterstützt touristische Arbeit

Eine Attraktion ist das erste kreisweite Radfest am Donnerstag, 29. Mai (Christi Himmelfahrt), im Gartenschaupark Rietberg. Die Stadt, ihre Gartenschau-Gesellschaft und Pro Wirtschaft GT bereiten ein buntes Programm vor. Sternfahrer aus Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Steinhagen, Schloß Holte-Stukenbrock und Verl nehmen Kurs auf die ehemalige Grafschaftsmetropole an der Ems. Nähere Information im Internet: www.viva-velo.de.

Albrecht Pförtner betont: „Bei aller wirtschaftlichen Stärke des Kreises müssen sich die Menschen auch wohlfühlen.“ Der Kreis bekenne sich zur Region Teutoburger Wald. Pförtner: „Ihren Bekanntheitsgrad sollten wir uns nicht entgehen lassen.“ Der Kreisverwaltung ist er dankbar für die „nicht selbstverständliche“ Unterstützung der touristischen Arbeit. Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser (SPD) als Gastgeber der Programm-Präsentation im Restaurant Graf Bernhard pflichtet bei: „Man muss auch mal die Seele baumeln lassen können. Nicht nur, dass ich hier einen Job habe ist wichtig, sondern auch, dass ich mit meiner Familie die Freizeit hier genießen kann.“

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