Wilhelm Birwe wieder Landesvorsitzender
Wilhelm Birwe aus Marienfeld ist wieder Vorsitzender des Landesverbands der Landwirte im Nebenberuf.

Auch der bisherige stellvertretende Vorsitzende Ludger Toben (Borgholzhausen) kandidierte bei der Mitgliederversammlung im Linteler „Jägerheim“ nicht mehr. Wilhelm Birwe, der den Landesverband schon von 1995 bis 2008 geführt hatte, wurde mit 17 Ja-Stimmen und fünf Enthaltungen für ein Jahr gewählt.

Jüngerer Vorsitzender gesucht

Die gut 70 Mitglieder im NRW-Landesverband sind sich uneins, wie sie sich gegenüber dem Bundesverband verhalten sollen. Mehrere Landesverbände haben ihre Mitgliedschaft in der übergeordneten Organisation gekündigt. Birwe beantragte im „Jägerheim“ ebenfalls, aus dem Bundesverband auszutreten. Grund dafür war die gewünschte deutliche Erhöhung der Mitgliedsbeiträge von 2,60 auf 10 Euro, rückwirkend bis 2009.

Keine Kandidatur bei Kammerwahlen

In der Debatte bemängelt wurden zudem die fehlenden bundesweiten Aktivitäten. Gleichwohl sprachen sich mehrere Redner für ein weiteres Jahr Schonzeit für den Bundesverband aus. Dafür plädierten bei der Abstimmung letztlich auch 18 Mitglieder, während sich vier für den sofortigen Austritt aussprachen. Einstimmig abgelehnt wurde die Beitragsnachzahlung für 2009. Im nächsten Jahr steht die Mitgliedschaft im Bundesverband erneut auf der Tagesordnung.

Wilhelm Birwe kündigte an, bei den Kammerwahlen im Herbst aus Altersgründen nicht mehr für die Liste der Landwirte im Nebenberuf zu kandidieren. Sein Nachfolger an der Spitze der Liste soll Bernhard Fislake werden.

„In dieser Zeit will ich mich darum kümmern, einen jüngeren Vorsitzenden zu finden“, sagte der Marienfelder der „Glocke“. Zum Nachfolger Ludger Tobens wählte die Versammlung einstimmig den Marienfelder Bernhard Fislake (42). Wiedergewählt wurden der zweite stellvertretende Vorsitzende Franz-Josef Leifeld (Havixbeck) sowie die Beisitzer Peter Edelmeier (Herzebrock) und Frank Kreuzkamp (Rheda).
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