„Wir haben uns einen Namen gemacht“
Die Internetplattform www.erfolgskreis-gt.de ist im ersten Jahr täglich von rund 90 Besuchern angeklickt worden.

Man habe viele Kontakte geknüpft und das spreche sich immer mehr herum. „Wir haben uns einen Namen gemacht“, sagt Pförtner voller Überzeugung und nicht ohne Stolz über die Entwicklung der Mitte 2006 gegründeten Wirtschaftsförderungsgesellschaft im Kreis Gütersloh.

Internetplattform rege gefragt

Zwar steht im gerade veröffentlichten Geschäftsbericht für 2012 nicht hinter jeder Kennzahl und Aktivität ein Plus. Aber die Zuwächse bei den Beratungen des Lokalen Bündnisses für Familie, die große Resonanz bei den Aktivitäten rund um die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (Mint) sowie Rekordmarken bei der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten Beschäftigten (145 854) und den Übernachtungen im Kreis (506 638) sind für die Prowi eine Bestätigung ihrer Arbeit.

Dazu zählen auch das stark gestiegene Interesse an dem neuen Internetauftritt (www.erfolgskreis-gt.de) und die Entscheidung der Europäischen Kommission, das Europe-Direkt-Informationszentrum für den Kreis Gütersloh bis 2017 fortzuführen. Vor allem freut sich Albrecht Pförtner aber darüber, dass im vergangenen Jahr in den Betrieben „sehr viel los war“, auch wenn die Arbeitslosenquote im Jahresschnitt um 0,3 Punkte gestiegen ist – auf den nach wie vor sehr niedrigen Wert von 4,9 Prozent.

Weniger Beratungen durchgeführt

Die Unternehmen hatten „ohne Ende zu tun“, berichtet der Geschäftsführer. Das habe auch dazu geführt, dass Firmen weniger Zeit in Strukturfragen und Mentorenunterstützung investiert hätten. Eine Folge: Die Zahl der Fördermittelberatungen sank von 259 im Jahr 2011 auf 131. Dabei hat laut Albrecht Pförtner auch der Wegfall des Existenzgründerzuschusses durch die Arbeitsagentur eine Rolle gespielt. „Deutschlandweit sind Rückgänge zwischen 30 und 70 Prozent zu beklagen. Wir im Kreis Gütersloh liegen mit 50 Prozent genau im Mittelfeld“, so der Prowi-Geschäftsführer. Insgesamt meldet die Gesellschaft 535 Beratungsfälle (2011: 676) mit einer daraus resultierenden Fördersumme von 575 502 Euro (695 880).

Zusätzliche Ausgaben in diesem und im nächsten Jahr

In diesem und im nächsten Jahr wird Pro Wirtschaft GT 140 000 Euro mehr ausgeben, als die Gesellschafter sowie der Kreis Gütersloh zur Verfügung stellen. Großprojekte wie das Mint-Technikum in Verl, ein Energieprojekt und die Verstärkung der Internetaktivitäten erfordern zusätzliche Anstrengungen. Das Geld steht aus früheren Jahren zur Verfügung.

Mehr zum Geschäftsbericht von Pro Wirtschaft GT lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 22. Mai.

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