„Wir sind sehr gut aufgestellt“
Bild: Neitemeier
Seit dem 1. Juli ist der 34-jährige Tobias Schirmer Geschäftsführer der KHW mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück.
Bild: Neitemeier

Seit dem Tag ist der Mann aus Elvershausen im niedersächsischen Kreis Northeim Geschäftsführer des kommunalen Wohnungsunternehmens KHW mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück. Schirmer hat Peter Wiethoff abgelöst, der mit Erreichen der Altersgrenze nach 21 Jahren für die Gesellschaft Kommunale Haus und Wohnen, die einstige Kreisheimstätte Wiedenbrück, in den Ruhestand gegangen ist.

Tobias Schirmer führt KHW

„Langsam fühle ich mich im Kreis Gütersloh heimisch“, verrät der gelernte Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Die gute Lebensqualität hier habe ihm den nicht einfachen Wechsel von der norddeutschen Heimat ins Westfälische leichter gemacht.

Und beruflich? Schirmer war ein paar Tage unterwegs und hat sich inzwischen alle KHW-Liegenschaften angesehen. „Von den schönen und gepflegten Außenanlagen war ich sehr begeistert. Allen Mietern sowie Hauswarten gilt mein ausdrücklicher Dank.“

Wenig Leerstände, geringe Fluktuation

Der positive Eindruck, den er auch schon vor seiner Bewerbung von dem Unternehmen gehabt habe, habe sich bei genauerem Hinsehen bestätigt. „Wir sind sehr gut aufgestellt“, lobt der Immobilienfachwirt die bisherige Arbeit der Beschäftigten, des Aufsichtsrats und der Gesellschafter.

Mit einer Leerstandsquote von unter einem Prozent, einer Fluktuationsrate von weniger als zehn Prozent und einer Durchschnittsmiete zumeist klar unter dem örtlichen Mietspiegel stehe man gut da, sagt Schirmer. Dass das so bleibt, dafür will sich der neue Chef einsetzen.

Mit eigenen Ideen nach Rheda-Wiedenbrück

 Zudem hat er eigene Ideen in der Tasche, um die Gesellschaft zu stärken und dem Unternehmenszweck, bezahlbare Wohnungen für die Menschen im Süden des Kreises bereitzustellen, Rechnung zu tragen. Dazu gehört auch, den erfolgreichen Sanierungskurs bei den Gebäuden fortzusetzen, über den Bau von weiterem bezahlbaren Wohnraum in Kooperation mit den Kommunen nachzudenken, innerbetriebliche Abläufe auf den Prüfstand zu stellen und die elf Mitarbeiter vermehrt in Entscheidungsprozesse einzubinden.

„Wir arbeiten mit und für Menschen“

„Unsere Beschäftigten haben viele gute Ideen, und wir werden uns stetig weiterentwickeln“, sagt der 34-Jährige. Alle Bemühungen seien von dem Ziel getragen, „dass sich die Mieter in unseren Häusern wohlfühlen“. Gezielt sucht der Geschäftsführer daher auch Kontakt zu den Bewohnern. Denn, so der Geschäftsführer: „Wir vermarkten kein Produkt, sondern arbeiten für und mit Menschen. Und das ist eine ganz besondere Aufgabe.

Weiteres zu diesem Thema lesen Sie auf der Kreisseite Gütersloh in der „Glocke“ vom 16. August.

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