Wohnanlage soll unter gutem Stern stehen
Bild: Scheffler
Pfarrerin Erika Engelbrecht und Diakon Karl-Heinz Klaus feierten mit den Bewohnern, Verantwortlichen und Gästen einen Gottesdienst.
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Sie überreichte das Symbol einem freudig überraschten Bewohner der Einrichtung. Zusammen mit ihrem katholischen Kollegen, Diakon Karl-Heinz Klaus, segnete Engelbrecht die Mitte des Jahres fertiggestellte Wohnstätte.

Seit dem 16. August leben 24 Menschen mit Behinderungen in dem Wohnkomplex. Dazu kommt als begleitendes Angebot die Tagesbetreuung. Die ersten sechs Gäste sind bereits da, weitere angemeldet. Insgesamt 20 können in Zukunft das Angebot nutzen. Die offizielle Einweihung im Aufenthaltsraum verfolgten Bewohner, Angehörige, Personal, aber auch Fachleute, die den Bau verantwortlich geplant und begleitet haben – wie die Architekten Raoul Zamel und Lars Krug. Dass prominente Gesichter nicht fehlen durften, verstand sich von selbst. Elisabeth Witte, Vorsitzende des Aufsichtsrats des Wertkreises Gütersloh, stufte die neue Wohnanlage ein als „Haus zum Wohlfühlen, zum Freuen und zum Lachen.“ Den bestens gelaunten Mietern wünschte sie: „Mögen Sie alle hier glücklich werden“ und überreichte der Heimleitung, Janos Braun sowie Barbara Schmitz, Brot und Salz.

„Sie dürfen stolz sein“

Landrat Sven-Georg Adenauer erinnerte sich noch an den Spatenstich am 13. Mai 2011. „Dann ist es verdammt schnellgegangen.“ Nun sei das Haus von den neuen Mietern längst erobert und gestaltet. Sie seien umgezogen für einen Neubeginn. „Und Sie werden hier nicht an den Rand gedrückt, sondern wohnen mitten in der Stadt“, stellte der Landrat einen wichtigen Aspekt heraus.

1208 Quadratmeter Grundfläche zum Wohnen und für der Tagespflege, dazu ein weiträumiger Garten mit Blütenfeld und Gräserhof – „diese Umgebung, die Nachbarschaft und Atmosphäre spielen eine entscheidende Rolle und sind Anreize für die persönliche Weiterentwicklung“, sagte die Gütersloher Bürgermeisterin Maria Unger. Den Verantwortlichen bescheinigte sie: „Sie dürfen stolz auf ihr Projekt sein.“

„Tolle Qualität“

Und stolz war der Geschäftsführer des Wertkreises Gütersloh in der Tat. „Es ist eine Freude für mich, diese tolle Qualität hinbekommen zu haben“, betonte Martin Henke, der unter dem Stichwort „Wohnen“ zu den Ursprüngen 240 000 Jahre in die Vergangenheit zurückblickte.

 In der Gegenwart mussten Baukosten in Höhe von 2,2 Millionen Euro gestemmt werden. Der Kreis der Bewohner signalisierte: Die Anstrengung ist es wert gewesen.

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